Ruth-Maria Kubitschek: Über den Tod von Wolfgang Rademann

Der Tod ihres Partners traf Ruth-Maria Kubitschek tief. Nun offenbarte sie, welche Folgen der lange Leidensweg auch für ihre Gesundheit hat.

Seltener Einblick in die Gefühlswelt von Ruth-Maria Kubitschek (84, "Frau Ella"): So offen wie nie sprach die Schauspielerin im Interview mit der "Bild am Sonntag" über den Tod ihres langjährigen Partners Wolfgang Rademann (1934-2016). Der "Traumschiff"-Erfinder verstarb im Januar an Leberzirrhose. Die Krankheit war mit einem langen Leidensweg verbunden, der auch Kubitschek belastete. So sehr, dass sie nach Monaten, die sie an seiner Seite im Krankenhaus verbrachte und mitansehen musste, "wie dieser vitale Mann immer weniger wurde", sogar selbst krank wurde: "Ich leide unter Herzflimmern, gegen das ich täglich drei Tabletten einnehmen muss."

"Kranksein gab es nicht für ihn"

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©Gala

Auf den Tod ihres Partners habe sie sich aber über ein Jahr lang vorbereiten können. Erste Anzeichen der Krankheit bemerkte sie wohl sogar schon Ende 2014. Doch Rademann selbst habe dies immer überspielt: "Kranksein gab es nicht für ihn. Ebenso wie Schwächezeigen." Dass er trotz der schlimmen Diagnose noch monatelang mit dem "Traumschiff" durch die Welt gefahren ist, sei "unverantwortlich, aber typisch" gewesen. Bis zum Schluss war er der Überzeugung, wieder ganz gesund zu werden.

Diese eigensinnige Art, die der Fernsehproduzent bis zum Schluss behalten habe, war für Kubitschek offenbar nicht immer leicht: "Man konnte nicht Abschied nehmen. Das ging überhaupt nicht", erklärte sie. Heute vermisse sie an ihrem verstorbenen Partner aber vor allem seinen Sarkasmus und seine freche Art. Rückblickend findet die Schauspielerin: "Wie wichtig Wolfgang wirklich in meinem Leben war, habe ich erst gemerkt, seit er nicht mehr ist."

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