Rogue One: A Star Wars Story: Dieses Spin-off überzeugt

Am Donnerstag läuft ein "Star Wars"-Film an, der mit der Skywalker-Saga nichts zu tun hat. "Rogue One" sollte man dennoch gesehen haben.

Viel Wirbel gab es in den vergangenen Monaten um das "Star Wars"-Spin-off "Rogue One". Und zwar nicht nur von der positiven Sorte. Der Streifen, der am Donnerstag in den deutschen Kinos anläuft, sei nach Fertigstellung noch mal umfangreich nachbearbeitet worden, hieß es. Das klang nicht nach einem Kompliment für Regisseur Gareth Edwards (41, "Godzilla").

Dann kamen Gerüchte auf, die erste Version sei vielleicht einfach zu gut gewesen. Schließlich dürfe der Streifen - der erste "Star Wars"-Film abseits der Skywalker-Saga - die Original-Reihe nicht gleich übertreffen. Sollte "Rogue One" im Nachhinein wirklich noch etwas von seiner Strahlkraft genommen worden sein, ist diese Mission allerdings gescheitert...

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Darum geht's in "Rogue One"

Fest stand von Anfang an: "Rogue One" spielt zwischen den Episoden III und IV der "Star Wars"-Reihe, es geht darin um eine Gruppe Rebellen, die versucht, an die Pläne des Todessterns zu kommen. Fans der Kult-Saga kennen das Ende natürlich längst. Und dennoch beweisen Disney und Lucasfilm, dass es die Geschichte wert war, erzählt zu werden. Auf was die Kinogänger allerdings gleich zu Beginn verzichten müssen: Gelben Text, der in den Weiten des Alls verschwindet, gibt es hier nicht. Zudem könnte der anfangs schnelle Wechsel von Figuren und Schauplätzen beim ein oder anderen Zuschauer erst mal für Verwirrung sorgen.

Die Heldin des Films, Jyn Erso (Felicity Jones), wird zunächst in einer Rückblende vorgestellt. Ihre Familiengeschichte ist eng mit dem Bau des Todessterns verbunden. Das ist auch der Grund, warum sie später von den Rebellen aus einem Arbeitslager befreit wird, als denen zu Ohren gekommen ist, dass es eine geheime Botschaft gibt. Diese soll Details zum Bau des Todessterns enthalten. Zusammen mit dem Widerstandskämpfer Captain Cassian Andor (Diego Luna) und dem umprogrammierten imperialen Droiden K-2SO (Alan Tudyk) macht sich Jyn auf den Weg, um an die Botschaft zu kommen.

Dabei trifft sie nicht nur auf ihren ehemaligen Mentor Saw Gerrera (Forest Whitaker), sondern mit Chirrut Imwe (Donnie Yen), Baze Malbus (Jiang Wen) und Bodhi Rook (Riz Ahmed) zudem auf wichtige Kampfgenossen. Denn auch in den Reihen der Rebellen glauben nicht alle an die Mission der Gruppe. Ganz zu schweigen von ihren Gegenspielern aus dem Imperium, allen voran Director Orson Krennic (Ben Mendelsohn) und seine Death Troopers.

Die Helden

Die kleine Gruppe aus Rebellen macht sich auf in feindliches Gebiet. Einer der Pluspunkte von "Rogue One": Der Zuschauer ist ganz nah dran an den Figuren. Jyn, die zunächst nur widerwillig in ihre wichtige Rolle schlüpft, im Laufe des Films aber zur echten Heldin wird. Cassian Andor, der für den Kampf gegen das Imperium lebt - und K-2SO, der heimliche Star des Films. Der Droide sorgt für reichlich Lacher mit seiner direkten Art. Im Gegensatz zu Krennic und Darth Vader, denen die dunklen Momente des Films gehören. Dass Vader in dem Streifen einen Auftritt hat, verrieten schon die Trailer. Seine Fans bekommen auch tatsächlich mehr zu sehen, als nur einen kleinen Blick auf den Ex-Jedi...

Überwältigender Schlussakt

"Rogue One" ist ein echter Action-Kracher. Schlachten in der Luft und am Boden an fantastischen Schauplätzen bestimmen den Film. Und selbst wenn der Ausgang der Mission bekannt ist - der Schlussakt dieses Streifens dürfte viele in Staunen versetzen. Vor allem vor dem Hintergrund, dass eine Fortsetzung vom Studio schon vorab ausgeschlossen wurde, steht die ganze Zeit über die Frage im Raum: Was passiert mit den Schlüsselfiguren? Und gibt es abgesehen von Darth Vader noch mehr bekannte Gesichter in "Rogue One"? Beides wird die Zuschauer mit Sicherheit überraschen.

Fazit

"Rogue One" bereichert das "Star Wars"-Universum auf seine ganz eigene Art: Neue Welten, viel Action, große Kampfszenen, düstere Bilder, aber auch heitere Momente bietet der Streifen, den sich kein echter Fan entgehen lassen sollte, der aber auch galaktische Neulinge überzeugen dürfte. Der Film funktioniert für sich - und schlägt einige Brücken zur Original-Reihe. "Ich hab da ein ganz mieses Gefühl" mag einigen "Star Wars"-Anhängern beim Gedanken an "Rogue One" durch den Kopf gegangen sein - völlig zu Unrecht.

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