Robert Rodriguez: Filmrolle verleiht neues Image

Regisseur Robert Rodriguez genießt es, Schauspieler in seinen Filmen die Möglichkeit zu geben, andere Rollen als gewöhnlich verkörpern zu dürfen

Robert Rodriguez (45) liebt es, Schauspieler zu "verwandeln".

Der Filmemacher ('Sin City') saß bei Dutzenden Hollywood-Blockbustern auf dem Regiestuhl - dabei hat er an einer Sache besonders viel Freude. Er liebt es, seine Darsteller in einem völlig neuen Licht zu präsentieren, als es das Publikum gewohnt ist. Speziell George Clooney (52, 'Gravity') habe es ihm dabei angetan. Der Oscar-Preisträger war damals für seine verschiedenen TV-Rollen bekannt, doch dank Rodriguez bekam der Star die Chance, 1996 einen düsteren Charakter in dem Streifen 'From Dusk Till Dawn' zu verkörpern. "Ich liebe Verwandlungen. Ich bin ein großer Fan davon. Ich liebe es, Schauspieler zu nehmen und zu sehen, wo wir sie hinführen können. Es ist eine spannende Herausforderung für sie und ich liebe es", schwärmte er gegenüber der Webseite 'mania.com' über seinen Job. "Ich fing mit George Clooney in 'From Dusk Till Dawn' an. Er war so gut darin, [in 'Emergency Room'] einen netten Arzt im Fernsehen zu verkörpern, aber er bekam keine Filmangebote. Also machten wir aus ihm einen eiskalten Mörder und dann bekam er all das Zeug", so der Regisseur stolz über die Richtung, die die Karriere des Stars dank ihm eingeschlagen hat.

Katie Price

Sie gönnt sich eine Typveränderung

Katie Price
So will Katie Price offenbar nicht mehr aussehen.
©Gala

Für seinen jüngsten Film 'Machete Kills' trommelte er eine Reihe von A-Promis zusammen, die darin einen kurzen Auftritt hatten. Obwohl er nicht jedem Darsteller viel Zeit in dem Streifen bieten konnte, stellte der Filmemacher sicher, dass die Szenen, die die Topstars übernahmen, spannend waren. Er glaubt, dass diese kurzen Clips das wahre Talent eines Filmstars zeigen würde und sie auch mit einem kurzen Erscheinen einen denkwürdigen Auftritt hinlegen könnten. "Mit dem Film nahm ich mir tatsächlich meine Traumbesetzung und sorgte dafür, dass es mit der kurzen Zeit klappte. Wir hatten Charlie Sheen für einen Tag. Wir hatten Mel Gibson nur für drei Tage. Ich drehte sehr, sehr schnell und ich wollte einen viel größeren Film machen, aber wir hatten nicht das Budget", erklärte er die Umstände. "Wir mussten den Film zehn Tage schneller drehen, als den ersten Teil. Also bekamen wir einen Schauspieler und wir nutzten die Zeit, wie wir sie am besten für diesen Schauspieler nutzen konnten. Es ist tatsächlich nett, weil Schauspieler in einem Ensemble-Stück das Gefühl haben könnten, zu kurz zu kommen. Dieses Mal konnten wir uns jeweils nur auf den jeweiligen Schauspieler konzentrieren und ich konnte meine Aufmerksamkeit nicht verstreuen. Diese individuelle Aufmerksamkeit gibt dir viel, viel mehr Größe, die du vielleicht ansonsten nicht bekommen hättest."

Was Robert Rodriguez in 'Machete Kills' geschafft hat, kann man ab dem 19. Dezember im Kino sehen.

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