Reinhold Beckmann: Der Irak brachte ihn aus dem Gleichgewicht

Eigentlich sollte der Moderator am vergangenen Samstag in der "Sportschau" auftreten, daraus wurde allerdings nichts. Doch warum?

Reinhold Beckmann, 58, sollte in der vergangenen Woche eigentlich die Samstags-"Sportschau" moderieren, doch er sagte den Auftritt in der ARD-Sendung ab. Nun berichtet der Moderator warum. Für eine neue Reportage-Reihe war Beckmann für gut zwei Wochen im Irak, nach seiner Rückkehr fühlte er sich krank. "Die Erlebnisse haben mich im wahrsten Sinne des Wortes aus dem Gleichgewicht gebracht", erzählt Beckmann "Bild.de". Er habe mit Schwindel und Gleichgewichtsstörungen gekämpft. Ärzte hätten ein akutes Erschöpfungssyndrom festgestellt, heißt es in dem Bericht.

Beckmann erklärt "Bild", warum ihm die Erlebnisse so nahe gingen: "Wir haben 14 Tage im Nord-Irak gedreht und dort hautnah das unfassbare Leid der Menschen mitbekommen, die vor dem Terror fliehen. Familien, die in Ruinen hausen. Allein zurückgelasse Kinder, deren Eltern getötet wurden." Die neue Reihe "#Beckmann" wird ab dem 23. Februar immer montags um 20:15 Uhr im Ersten zu sehen sein - zehn Mal pro Jahr. Für die erste Folge "#Beckmann - Unser Krieg? Deutsche Kämpfer gegen IS-Terror" machte der Moderator sich auch vor Ort ein Bild und sprach unter anderem mit Augenzeugen.

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