Quentin Tarantino: Batman ist langweilig

Regisseur Quentin Tarantino kann nicht viel an der Batman-Figur finden, denkt aber, dass Alec Baldwin ein guter Rächer im Fledermauskostüm gewesen wäre

Quentin Tarantino (50) kann bei 'Batman' nur gähnen.

Der Regisseur ('Pulp Fiction') wurde von dem französischen Magazin 'Les Inrockuptibles' gefragt, was er davon hält, dass Ben Affleck (41, 'Argo') jetzt die legendäre Comicfigur auf der Leinwand spielt: "Ehrlich, ich habe dazu keine Meinung. Warum? Batman ist nicht wirklich eine interessante Figur für einen Schauspieler. Da gibt es nicht viel zu spielen. Ich denke, dass es Michael Keaton am besten gemacht hat und ich wünsche Ben Affleck viel Glück. Aber wissen Sie, wer einen großartigen Batman abgegeben hätte: Alec Baldwin in den 80er Jahren!"

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Der Amerikaner gab dann seine Lieblingsfilme aus diesem Jahr preis. Zu denen gehört seiner Meinung nach 'The Lone Ranger' mit Johnny Depp (50, 'Fluch der Karibik'). Der Western wurde allgemein von der Kritik zerrissen und floppte auch an der Kinokasse, aber Quentin Tarantino denkt anders: "Die ersten 45 Minuten sind exzellent, die nächsten 45 sind dann ein wenig ermüdend. Es war keine gute Idee, die Schurken in zwei Gruppen zu unterteilen, es dauert unglaublich lange, das zu erklären und es interessiert niemanden. Dann kommt diese Zug-Szene - einfach unglaublich. Ich habe gedacht 'Was? Das bei einem Film, von dem alle sagen, dass er Mist ist? Echt?'"

Der Filmemacher hatte trotzdem inhaltlich etwas an der Produktion auszusetzen: "Ich habe ein kleines Problem mit dem Film. Ich mag die Geschichte von Tonto - dass sein Stamm seinetwegen abgeschlachtet wurde; das kommt direkt aus dem Comicbuch. Aber das Abschlachten des Stammes durch die Gewehre der Kavallerie hat bei mir einen üblen Nachgeschmack hinterlassen. Die Indianer wurden Opfer eines Genozids. Dass man sie dann in einem Unterhaltungsfilm im Buster-Keaton-Stil abschlachtet - das hat mir den Spaß genommen. Das fand ich einfach hässlich", klagte Quentin Tarantino.

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