Paul Allen: Verlierer des Tages

Uneinsichtiger Umweltsünder Paul Allen

Er soll mit seiner Yacht rund 1.200 Quadratmeter Korallenriff der karibischen Cayman Inseln zerstört haben: Paul Allen, 63, gehört zu den reichsten Menschen der Welt und ist eigentlich auch für großzügige Spenden für den Umweltschutz bekannt. Doch jetzt zeigt sich der Mitbegründer des Softwareunternehmens Microsoft offenbar von einer anderen Seite. Seine Firma Vulcan Inc. weist die Anschuldigung der Behörden nämlich zurück, wie die "New York Post" berichtet.

Die lokalen Behörden werfen Allen demnach vor, dass der massive Anker und die Kette seiner Luxusyacht den Großteil des Riffs an der Westküste von Grand Cayman vernichtet hätten. Allens Firma, der die Yacht offiziell gehört, fechtet diese Beurteilung jedoch an und bezweifelt zudem, dass die Yacht überhaupt schuld an der Zerstörung sei. Dadurch würden die Wiederherstellungsarbeiten an dem Riff verzögert, heißt es von offizieller Seite. Sollte sich herausstellen, dass die Yacht den Schaden tatsächlich in vollem Umfang verursacht hat, droht Allen eine Geldstrafe.

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