Patricia Kelly: Persönliche Einblicke

In ihrem Buch "Der Klang meines Lebens" spricht Patricia Kelly unter anderem über den für sie teils unerträglichen Erfolg der "Kelly Family" und ihre vier Fehlgeburten

Patricia Kelly, 44, hat keine schönen Erinnerungen an die große Zeit der "Kelly Family".

Das frühere Mitglied der Familien-Band ("Who'll Come With Me") fand den Rummel um sich und ihre Geschwister unerträglich. In den Neunzigerjahren verkauften die Musiker über 20 Millionen Platten und lösten bei unzähligen Teenagern begeisterte Schreikrämpfe aus. Die ständige Belagerung ging Patricia Kelly schnell auf die Nerven, wie sie "Bild" gegenüber gestand: "Am Anfang war es eine wahnsinnige Euphorie, etwas wie Verliebtsein. Doch bald war meine Freiheit sehr eingeschränkt. Nach einigen Jahren stellten sich bei mir die negativen Gefühle ein. Zwischendrin bin ich fast wahnsinnig geworden. Ich konnte nicht mal in Ruhe irgendwo spazieren gehen. Es war unerträglich!"

So ist es nicht verwunderlich, dass die Künstlerin einem Comeback der Kellys eher skeptisch gegenüber steht: "Gerüchte gibt es ja immer wieder, aber wir haben keine konkreten Pläne. In so einen ganz großen Erfolg will ich nicht mehr eintauchen. Gott sei Dank ist das vorbei."

Die Blondine sucht trotzdem hin und wieder das Rampenlicht, denn sie hat ihre Autobiografie "Der Klang meines Lebens" geschrieben. Hier berichtet sie über die Zeit mit ihren Geschwistern und erstmals darüber, dass sie im Laufe der Jahre vier Fehlgeburten hat erleiden müssen. Sie thematisiert außerdem die Erfahrung, als sie 2009 mit Brustkrebs diagnostiziert wurde, eine Krankheit, an der ihre Mutter gestorben war. Zum Glück wurde die Zweifach-Mama wieder gesund und sie appelliert an Frauen: "Ich möchte vor allem das Bewusstsein schärfen, zur Vorsorge zu gehen. Ich war selber viel zu spät bei der Vorsorge."

Auch ihre Schwester Maite Kelly, 34, ein gern gesehener Gast im deutschen TV, ist sich des Risikos bewusst: "Meine erste Mammografie war mit 31 und ich war sowas von erleichtert, dass alles in Ordnung war. Ich war überrascht, wie erleichtert ich war. Da merkt man erstmal, wie sehr einen diese Krankheit wie ein Schatten begleitet", gestand die jüngere Schwester von Patricia Kelly zu dem Thema in einem Interview mit RTL.

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