Paris Jackson: Aussage im Prozess

Im Prozess gegen den Konzertveranstalter AEG Live wurde eine Video-Aussage von Paris Jackson gehört.

Paris Jackson (15) nahm am Prozess gegen AEG Live teil - zumindest per Video-Aussage.

Es ist nicht klar, ob die Aufzeichnung, die während der gestrigen Anhörung gezeigt wurde, aktuell ist, denn die Tochter des verstorbenen Superstars Michael Jackson ('Thriller') hatte schon einmal im Oktober ausgesagt.

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Die Jackson-Familie verklagt den Konzertveranstalter auf umgerechnet 30 Milliarden Euro, weil sie glaubt, dass er für den Tod von Jackson mitverantwortlich sei. Der King of Pop starb 2009 im Alter von 50 Jahren, als er sich auf seine 'This Is It'-Konzerte in London vorbereitete. Seine Angehörigen sind davon überzeugt, dass der Star dazu von AEG Live gedrängt wurde, obwohl er gesundheitlich nicht in der Lage war. Jackson starb an einer Überdosis des Betäubungsmittels Propofol und sein persönlicher Arzt, Dr. Conrad Murray (60), wurde wegen fahrlässiger Tötung zu vier Jahren Gefängnis verurteilt. Nun möchte der Jackson-Clan, dass auch der Konzertveranstalter zur Rechenschaft gezogen wird, und deshalb wurden die Kinder des Superstars in den Zeugenstand berufen.

In der vergangenen Woche gab es Berichte, dass Paris Jackson mit dem Prozess nichts mehr zu tun haben möchte. Die Promi-Tochter befindet sich momentan im Krankenhaus, nachdem sie versucht hatte, sich umzubringen. Deshalb dürfte es auch eher unwahrscheinlich sein, dass sie erneut befragt wurde. Im Oktober soll sie laut der 'New York Post' unter anderem auf das Kindermädchen Grace Rwaramba angesprochen worden sein, die sich in der Öffentlichkeit immer für die Familie eingesetzt hat. Paris Jackson wurde unter Eid gefragt, warum die Nanny entlassen wurde, und sie antwortete: "Mein Vater mochte sie nicht, sie war neugierig. Sie war nicht ehrlich und hat viel gelogen." Weiterhin fügte das Mädchen hinzu, dass ihr Vater Rwaramba mehrmals wieder angestellt habe, weil sie ihm leid tat, da "sie kaum Geld hatte. Als mein Bruder und ich noch sehr klein waren, da war Blanket noch nicht geboren, hat sie dem Hotel gesagt, dass sie seine Frau sei, und sie haben sie hereingelassen und er wachte auf und fand sie in seinem Bett. Sie war besessen von ihm. Das hat er uns erzählt. Das war schon unheimlich", berichtete Paris Jackson, die dann gefragt wurde, warum Jackson die Frau nicht einfach gefeuert habe: "Er hat es gemacht. Er schickte sie nach Indien, aber sie kam immer wieder."

Der Anwalt von AEG Live, Marvin S. Putnam, berichtete dem Gericht, dass die Jackson-Tochter während ihrer Aussage gut behandelt und nicht unter Druck gesetzt wurde. Sie und ihr Bruder Prince treten in dem Prozess als Kläger auf, deshalb mussten sie befragt werden. "Es geht hier um einen echten Menschen. Da ist ein 15-jähriges Mädchen und etwas unglaublich Tragisches ist passiert und niemand weiß, warum. Ich denke, es wäre im Interesse aller und besonders in ihrem Interesse, wenn man es nicht zu etwas Anderem macht. Sie sollten ihre Privatsphäre bekommen, um mit dieser sehr tragischen Geschichte für alle umgehen zu können. Sie ist erst 15. Man sollte sie in Ruhe lassen."

Die so Beschriebene soll nach ihrem Selbstmordversuch mindestens einen Monat in der Klinik verbringen. In dieser Woche hieß es in dem Prozess, dass Paris Jackson so traumatisiert von dem Tod ihres Vaters sei, dass sie seitdem nicht einmal mehr ihren Geburtstag feiert.

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