P. Diddy: Vom Werbehasser zum Fan

Rapper P. Diddy musste aus geschäftlichen Gründen seine Einstellung zu Werbung ändern, als er seinen neuen Sender vorstellte.

P. Diddy (43) änderte seine Meinung über Werbefilme blitzschnell.

Der Rapper ('I'll Be Missing You') stellte am Mittwoch in Cannes seinen neuen Sender 'Revolt TV' vor. Als er die Bühne erklomm, war er etwas forsch mit seinen Worten: "Wie jeder andere auch, hasse ich Werbung", tönte der Rap-Mogul laut der 'New York Post'. Das hörte sich am nächsten Tag allerdings ganz anders an, als P. Diddy sich bei einem Arbeitsessen mit dem Pepsi-Marketingchef Frank Cooper, BBDO-Chef John Osbron und Starcom-Media-Vest-Chefin Laura Esmond traf: "Zuallererst möchte ich sagen, wie sehr ich Werbefilme liebe, ich liebe sie. Ich weiß gar nicht, was ich mir dabei gedacht habe, als ich das gesagt habe. Ich werde es nie wieder sagen. Ich mag die tollen Werbefilme - die Clips, die mich berühren."

Nach Not-OP

Miyabi Kawai meldet sich von der Intensivstation

Miyabi Kawai
"Fuck you!" - aus dem Krankenhausbett meldet sich eine deutlich angeschlagene Miyabi Kawai zu Wort.
©Gala

Der neue Sender des Amerikaners wird im Herbst bei Time Warner Cable auf Sendung gehen. Der Hip-Hop-Star hofft auf einen großen Erfolg, denn er sieht eine Marktlücke: "Es gibt keinen vertrauensvollen Namen bei Musiksendern. Es ist unfassbar, dass es da so ein Riesenloch gibt. Wir haben für Musik keine Anlaufstelle und deshalb habe ich mich eingeschaltet. Revolt wird die neue Nummer Eins bei den Musiksendern werden."

Der Star wurde Anfang des Jahres vom Forbes-Magazin mit einem geschätzten Vermögen von umgerechnet 440 Millionen Euro zum reichsten Mann im Hip-Hop gekürt. Der Künstler ist aber auch dafür bekannt, seinen Reichtum zu genießen und große Partys zu geben. Cannes war da keine Ausnahme: P. Diddy gab gestern zusammen mit Nas (39, I Can') eine Party für 2.000 Leute.

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