Nicole Kidman Erfolg kollidierte mit persönlichen Schmerz

Nicole Kidman
© CoverMedia
Schauspielerin Nicole Kidman musste die Erfahrung machen, dass sich Erfolg im Berufsleben nicht unbedingt im Privatleben widerspiegelt.

Nicole Kidman (45) weiß, dass man nicht immer ebenso viel Glück im Beruf wie im Privatleben haben kann.

Die Schauspielerin ('Moulin Rouge') bekam 2003 für ihre Rolle in 'The Hours' einen Oscar. Da hatte sich ihr damaliger Ehemann Tom Cruise (50, 'Mission Impossible') gerade von ihr getrennt und sie eine Fehlgeburt erlitten. "Ich denke, dass es oft im Leben so ist, dass die großartigsten Momente mit dem schlimmsten Schmerz kollidieren. Das ist mir in meinem Leben passiert", berichtete die Australierin im Interview mit der 'BBC'. "Einige der größten Sachen in meinem Leben prallten mit meinem persönlichen Kummer zusammen. Man ist begeistert, was gerade beruflich passiert, aber gleichzeitig fällt privat alles zusammen. Das war jedenfalls in meiner Karriere so."

Mittlerweile hat Nicole Kidman mit dem Sänger Keith Urban (45, 'Somebody Like You') und den beiden gemeinsamen Töchtern Sunday Rose (4) und Faith Margaret (2), wieder privates Glück gefunden. Für die Darstellerin war es wichtig, den Fokus auf ihr Privatleben zu richten. Auf die Frage, ob sie sich ständig unter Beobachtung fühlte, lachte die rothaarige Schönheit: "Nicht jetzt! Aber früher fand ich es zuviel und ich entwickelte eine Sehnsucht. Ich denke, ich begriff, wie allein ich war, und ich wollte ein Leben haben, ein richtiges Leben und eine Familie."

Trotzdem möchte die Oscar-Preisträgerin auch ihre Arbeit nicht missen - momentan rührt sie die Werbetrommel für ihren Thriller 'Stoker'."Meine Mutter sagte mir, dass ich nicht meine gesamte Karriere aufgeben solle, sondern immer noch einen Fuß in der Tür haben muss. Ich würde das im Alter zu schätzen wissen. Und sie hat meistens Recht, also habe ich mir einen Ruck gegeben. Mein Mann hat mich auch bestärkt, denn er sagt, dass meine Arbeit zu mir gehören würde."

Die Hollywoodschöne muss allerdings bei Premieren und Interviews ständig über ihren Schatten springen, da es ihr nicht leicht fällt, im Rampenlicht aufzutreten. Aber es sei schon besser geworden: "Ich bin jetzt nicht mehr so schüchtern. Ich bin immer noch schüchtern, aber ich arbeite daran. Das ist Arbeit in der Mache - so könnte man mich bezeichnen. Früher war ich unglaublich schüchtern und habe die Dinge gemieden. Wenn es eine Party gab, zu der ich gerne hingehen wollte, konnte ich das nicht allein machen. Ich hätte nie allein einen vollen Raum betreten", seufzte Nicole Kidman.

CoverMedia


Mehr zum Thema


Gala entdecken