Natalie Portman: Mütter arbeiten mehr als alle anderen

Schauspielerin Natalie Portman staunte, wie intensiv das Leben als Mutter sein kann

Natalie Portman, 32, erkannte, dass das Mutterdasein ganz schön harte Arbeit sein kann. Die Schauspielerin ('Black Swan') hat mit dem Tänzer Benjamin Millepied den zweijährigen Aleph und der Kleine hält seine Mama ziemlich auf Trab, wie die Amerikanerin gegenüber der Novemberausgabe von 'Elle' enthüllte: "Ich liebe es, Mutter zu sein, aber es ist eine viel intensivere Arbeit als die einer Schauspielerin - wenn ich jetzt zur Arbeit gehe, fühlt es sich wie Freizeit an", gestand die Oscar-Preisträgerin. "Nicht, dass ich einen Tag Ferien vom Mutterdasein haben möchte, es ist vielleicht deshalb, weil ich vorher immer dachte, dass Mütter nicht arbeiten. Aber sie arbeiten mehr als alle andere."

Bald ist Natalie Portman wieder als unerschrockene Jane Foster in 'Thor - The Dark Kingdom' zu sehen. Die Darstellerin wünscht sich allerdings, dass Hollywood Frauen einmal anders und realistischer darstellen würde: "Ich möchte, dass jede Version von Männern und Frauen möglich ist. Ich möchte, dass die Frauen und Männer als Vollzeit-Eltern dargestellt werden oder als arbeitende Menschen oder eine Kombination aus beidem. Ich möchte, dass beide in der Lage sind, sexuell etwas zu sein, ohne dass gleich ein Stempel aufgedrückt wird. Ich möchte, dass ihnen erlaubt wird, schwach und stark, glücklich und traurig zu sein - eben menschlich. Es ist ein Irrtum, der in Hollywood herrscht, dass es eine 'feministische Geschichte' ist, wenn die Frau knallhart ist und gewinnt. Das ist nicht feministisch, das ist machohaft. Ein Film über eine schwache, verletzliche Frau kann feministisch sein, wenn man einen echten Menschen zeigt, mit dem wir mitfühlen können", so Natalie Portman.

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