Naomi Watts: Tsunami-Film trotz Angst

Für das Melodrama 'The Impossible' überwand Schauspielerin Naomi Watts ihre "Angst vor den Wellen".

Naomi Watts (44) musste ihre Angst vor dem Ertrinken überwinden, um den Tsunami-Streifen 'The Impossible' drehen zu können.

Die Blondine ('J. Edgar') ist für ihre Rolle in dem Katastrophenfilm als beste Darstellerin für einen Oscar nominiert. Während der Dreharbeiten fand sich die Schauspielerin recht häufig im Wasser wieder - eine Erfahrung, die für sie intensiv und emotional war. Es seien eine Menge Erinnerungen aus ihrer Kindheit geweckt worden, gestand sie.

"Ich habe Angst vor Wellen", erklärte die Leinwandgrazie dem 'People'-Magazin. "Als ich 14 war, wurde ich auf Bali von einer heftigen Strömung überrascht. Ich schwamm dagegen an, bis ich im Begriff war aufzugeben."

Keine Proben der Welt konnten die zu drehenden Szenen imitieren. Watts blieb nichts anderes übrig, als in den sauren Apfel zu beißen. "Ich wusste, dass der ganze körperliche Kram hart werden würde, aber nichts bereitete mich darauf vor", gestand sie. "Es gab Momente, in denen ich dachte, dass ich mein Limit erreicht hätte. Dann wiederum dachte ich: 'Das hier ist gar nichts. Ich bin Schauspielerin. Ich bin in Sicherheit.'"

Als sie ihren Tiefpunkt erreichte, suchte Watts Trost bei ihrer besten Freundin, der Schauspielkollegin Nicole Kidman (45, 'Rabbit Hole'). Die Australierin ist Watts häufig eine Stütze, und die Lebensgefährtin von Liev Schreiber (45, 'X-Men Origins: Wolverine') baut auch in der aktuellen Preisverleihungssaison auf ihre rothaarige Freundin. "Ich liebe es, darüber mit Nicole zu sprechen. Sie und ich lachen einfach."

Die 85. Oscar-Verleihung findet am 24. Februar im Dolby Theater des Hollywood & Highland Centers statt und wird von Seth MacFarlane (39, 'Ted') moderiert. Dann wird sich zeigen, ob es sich für Naomi Watts gelohnt hat, ihre Wasserängste zu besiegen.

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