Naomi Watts: Schwierige Rolle

Hollywoodstar Naomi Watts zögerte, bevor sie die Rolle der Lady Di im neuen Biopic über die verstorbene Prinzessin annahm.

Naomi Watts (44) war sich zunächst nicht sicher, ob sie die Richtige für das neue Lady-Diana-Biopic ist.

Für die Filmbiografie, die im Januar nächsten Jahres in den deutschen Kinos erscheint, schlüpfte die britisch-australische Schauspielerin ('King Kong') in die Rolle der 1997 verstorbenen Prinzessin (36), musste sich zuvor allerdings überzeugen lassen. "Um ehrlich zu sein, anfangs hatte ich meine Bedenken", so Watts im Interview mit dem Magazin 'Empire'. "Ich hatte Angst, die Leute würden sagen, dass ich überhaupt nicht wie Diana aussehe." In der Maske kam dann jedoch der Sinneswandel für die Hollywood-Blondine. "Als ich das Kostüm anzog und mein Make-up aufgetragen wurde, fühlte ich mich gut - besser als ich das vorher erwartet hatte", erklärte sie ihr neues Selbstvertrauen.

Dass sie als Schauspielerin mit australischen Wurzeln die Rolle der ikonischen Lady Di übernahm, weckte indes nicht nur Zustimmung. Diese Art von Kritik lässt Watts jedoch an sich abprallen, wie sie beteuerte. "Schaut mal, ich bin englisch. Ich wurde [in England] geboren und habe einen [britischen] Pass", erläuterte die Oscar-nominierte Darstellerin. "Aber ich habe auch australisches Blut in mir. Diese Distanz kann gut sein."

Den Regisseur des Films, Oliver Hirschbiegel (55, 'Das Experiment'), stört die Staatsangehörigkeit seines Stars überhaupt nicht. Im selben Interview stellte er klar: "Wenn die Darstellung glaubwürdig und authentisch ist und gut ankommt, dann passt doch alles. Es ist egal, welche Nationalität du hast."

Für den Streifen, der die letzten zwei Jahre im Leben der Exfrau von Prinz Charles (64) dokumentiert, tauchte Hirschbiegel derweil tief in die Psyche von Diana ein. Dazu verriet er: "Ich musste darstellen, wie es ist, deine Freiheit zu verlieren. Niemand hatte jemals diese Art von Medienrummel auf sich gezogen. Auf gewisse Weise genoss sie es; auf andere Weise litt sie darunter und wurde davon verfolgt."

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