Muriel Baumeister: Schlechte Zeiten

Viele Schauspieler in Deutschland müssen sich Sorgen um ihre Existenz machen - auch Muriel Baumeister hat manchmal Angst vor der Zukunft

Muriel Baumeister sprach in einem Interview über die kritische Situation der Schauspieler in Deutschland: "Es ist eine Katastrophe! Jeder Schauspieler denkt irgendwann mal über Existenzsorgen nach, außer vielleicht fünf Leute in Deutschland, die in einer eigenen Liga spielen - deshalb greift Angst um sich", klagte sie laut 'suedkurier.de'. Baumeister selbst müsse drei Filme pro Jahr drehen, damit es zum Leben für sie und ihre Kinder reicht. "Das hängt natürlich davon ab, wie viel man braucht. Ich habe zwei Kinder, eine große Wohnung und eine Kinderfrau. Das heißt, ich muss natürlich mehr Geld verdienen als jemand, der alleine ist. Drei Filme pro Jahr muss ich schon drehen - bisher war das zum Glück für mich gut machbar."

Privat versucht sich die Wahlberlinern vom Schauspielgeschäft fernzuhalten - auch wenn man im Prenzlauer Berg öfter mal einem Kollegen über den Weg läuft. Heike Makatsch (41, 'Tom Sawyer') zum Beispiel begegnet sie hin und wieder auf dem Rad und auch Bernhard Schir (50, 'Tatort') treffe sie manchmal. Generell verbringe sie aber nicht viel Zeit mit anderen Schauspielern. "Wenn wir uns auf der Straße sehen, sage ich kurz Hallo, und das war's. Wenn ich die lieben Kollegen beim Arbeiten sehe, freue ich mich, aber ich muss meine Freizeit nicht mit ihnen verbringen", so Muriel Baumeister.

Themen

Mehr zum Thema

Star-News der Woche