Morgan Freeman: Nicht immer brillant

Filmheld Morgan Freeman findet sich nur dann auf der Bühne gut, wenn er spürt, dass seine Leistung dem Publikum gefällt

Morgan Freeman, 77, braucht das Publikum, um seine eigene Leistung einschätzen zu können.

Der Schauspieler ("Die Verurteilten") hält nicht damit hinterm Berg, dass er von der Traumfabrik Hollywoods nicht besonders beeindruckt ist und schätzt auch seine Leistung in Filmen nicht hoch ein. Wenn es um Theaterauftritte geht, zeigt sich Morgan etwas leidenschaftlicher: "Ich bin selten von mir selbst beeindruckt. Als ich auf der Bühne stand, fühlte ich mich immer übermenschlich, weil ich mich durch die Augen des Publikums sah. Wenn ihr denkt, dass ich brillant bin, dann, verdammt noch mal, bin ich brillant!" lachte er im Interview mit der britischen Zeitung "Metro".

Katie Price

Sie gönnt sich eine Typveränderung

Katie Price
So will Katie Price offenbar nicht mehr aussehen.
©Gala

Dennoch tritt der Oscarpreisträger heute vor allem in Filmen auf. Aktuell ist er in dem Scifi-Thriller "Lucy" zu sehen, bei dem Schauspielsirene Scarlett Johansson (29, "Under the Skin") die titelgebende Hauptrolle spielt. Die Zusammenarbeit gefiel dem Charmeur außerordentlich gut. "Wir hatten am Ende des Filmes drei Tage, an denen wir zusammen drehten. Sie ist eine sehr clevere, junge Dame. Umwerfend … und eine wundervolle Schauspielerin."

"Lucy" erzählt die Geschichte einer jungen Frau, die durch einen Drogenunfall die komplette Kapazität ihres Gehirns nutzt. Morgan spielt den Neurologen Professor Norman, der ihr in der überfordernden Situation zur Seite steht und der Meinung ist, dass durchschnittlich nur zehn Prozent des Hirns benutzt werden. Glaubt der Hollywoodstar das auch? Morgan betrachtete das Problem von mehreren Seiten: "Ich würde dem beipflichten, weil ich es hoffnungsvoll finde zu denken, dass wir unser Gehirn vielleicht irgendwann noch mehr nutzen können. Auf der anderen Seite stimmt das aber vielleicht gar nicht. Wir müssen daran denken, dass das Gehirn zum Lernen anregt. Eine Spinne beispielsweise lernt nicht, wie man ein Netz spinnt. Sie schlüpft schon mit diesem Wissen [, es ist im Gehirn verankert]", überlegte Morgan Freeman.

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