Mindy McCready "Kein großer Schock"

Mindy McCready
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Der Ex von Sängerin Mindy McCready erklärte, ihr anscheinender Selbstmord sei keine Überraschung, weil sie schon so lange mit ihren "Dämonen" kämpfte.

Der Exfreund von Mindy McCready (†37) ist von ihrem scheinbaren Selbstmord nicht überrascht.

Die amerikanische Country-Schöne ('Guys Do It All The Time') war gestern auf der Veranda ihres Hauses in Arkansas tot aufgefunden worden. Der Polizei waren Schüsse auf dem Anwesen gemeldet worden und es wird angenommen, dass die Künstlerin erst ihren Hund tötete, bevor sie sich selbst das Leben nahm.

Ihr ehemaliger Lebensgefährte Billy McKnight trat heute morgen in der 'Today'-Show auf, um über das Geschehen zu sprechen. Der Vater von McCreadys sechs Jahre altem Sohn Zander gestand, dass er angesichts der Nachricht nicht wirklich überrascht gewesen sei. "So traurig, wie es ist, es war kein großer Schock", sagte er. "Sie kämpfte schon so lange mit ihren Dämonen. Ich war mit ihr zusammen, als sie zweimal versuchte sich umzubringen, daher wusste ich, dass sie es in sich hatte."

McCready kämpfte in der Vergangenheit mit ihrer Alkoholsucht und es ist bekannt, dass sie mehrere Selbstmordversuche hinter sich hatte. Ihre Beziehung mit McKnight stand ebenfalls unter keinem guten Stern und er wurde im Jahr 2005 sogar wegen versuchten Mordes an ihr festgenommen, nachdem er sie angegriffen hatte.

Die letzten Wochen der Musikerin waren überschattet vom Tod ihres Verlobten David Wilson im Januar, der noch immer von der Polizei untersucht wird. Es wird jedoch angenommen, dass sich Wilson auf derselben Veranda umbrachte, auf der McCready gefunden wurde.

Neben dem sechsjährigen Zander hinterlässt die Sängerin den zehn Monate alten Sohn Zayne, den sie mit Wilson zusammen hatte. Nach Wilsons Tod waren jedoch beide Kinder aus McCready Obhut und in Pflege genommen worden. Der Künstlerin war auferlegt worden, einen Entzug zu machen und sich psychisch helfen zu lassen, nachdem sie zugab, dass sie sich dem Alkohol zugewandt hatte, um mit ihrer Trauer umzugehen.

"Die Dämonen, die sie nicht besiegt hat, waren da", sagte McKnight. "Ich fühle mit ihrer Mutter und ihrer Familie und insbesondere mit meinem Sohn. Er muss nach Hause kommen."

Der Exfreund wurde auch gefragt, ob er glaube, McCready habe die Entziehungsanstalt zu früh verlassen dürfen, woraufhin er entgegnete, dass die Blondine die Leute oft bequatschen konnte, um ihren Willen zu bekommen. Außerdem erzählte er, dass er derzeit daran arbeite, seinen Sohn zurückzubekommen, er momentan jedoch nicht wisse, was mit dem kleinen Zayne passieren wird.

Viele Stars nutzten ihre Twitterseiten, um der Verstorbenen Tribut zu zollen, darunter auch ihre Country-Kolleginnen LeAnn Rimes (30, 'Crazy Women') und Carrie Underwood (29, 'Good Girl'). "In Gedanken bin ich bei Mindy Familie. Ich habe sie gut gekannt. Es ist eine furchtbare Tragödie. Möge Frieden mit ihren Söhnen sein", schrieb Rimes. Underwood ließ ihre Follower wissen: "Ich bin mit der Musik von Mindy McCready aufgewachsen … Es ist so traurig für ihre Familie. Viele Gebete sind bei ihnen …"

Mindy McCready feierte ihre größten Erfolge in den 90ern, ihr Album 'Ten Thousand Angels' erreichte Doppelplatin.

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