Michael Wendler: Zurück ins Camp?

Geht es für den Musiker Michael Wendler nächstes Jahr wieder in den australischen Dschungel? Er ist hin und hergerissen

Michael Wendler, 41, will nächstes Jahr vielleicht noch einmal um die Dschungel-Krone kämpfen.

Der Schlagersänger ("Nina") stieg nach nur vier Tagen auf eigenen Wunsch aus der Fernsehsendung "Ich bin ein Star - Holt mich hier raus!" aus und erregte so die Gemüter des TV-Publikums. Nun überlegt er, ob er es seinen Fans noch einmal beweisen soll, dass er das Zeug zum Dschungel-König hat. "Ich bin ein wenig zerrissen. Es gibt den einen Part in mir, der sagt: "Ich würde es gerne noch mal machen, um mich noch mal neu zu beweisen." Im Nachhinein habe ich alles richtig gemacht", befand der Star am Sonntagabend (16. Februar) in der "Ich bin ein Star - Holt mich hier raus! Welcome Home"-Show gegenüber Moderatorin Frauke Ludowig, 50. Die Zeit in Australien habe ihn sehr gefordert, doch im Nachhinein mache ihm sein Ausstieg zu schaffen. "Ich habe mich total geärgert, dass ich rausgegangen bin", so der Chartstürmer. Seine Devise, alles bis zum Schluss durchzuziehen, hat er dort nicht durchgezogen. "Wenn man rein geht, muss man einfach bis zum Ende drin bleiben und das habe ich nicht getan und ärgere mich total schwarz." Der Stress ließ nach seinem Abgang aber nicht nach. Im Gegenteil: Es ging erst richtig los, in Interviews musste er den TV-Auszug aus der "RTL"-Show immer wieder erklären.

Ob der Camp-Aussteiger die Kraft für ein Dschungel-Comeback hat? "Das war menschenunwürdig. Schon nach dem ersten Tag wollte ich gehen. Es gab drei Esslöffel Bohnen und Reis am Tag. Plus das, was die Sterne brachten. Die letzten zwei Tage habe ich gar nichts gegessen, ich bekam den Fraß nicht mehr runter", beschwerte er sich im Interview mit "Express" nach seinem Auszug. In der realen Welt zurück konnte der Musiker aber wieder klar sehen. "Es war wie in einer Irrenanstalt. Ich war der Patient, sprach täglich mit einem Therapeuten. Dann war ich raus und sah auf einmal wieder das Ganze als TV-Produktion."

Es bleibt abzuwarten, ob Michael Wendler seinen Worten in der gestrigen Wiedersehens-Sendung Taten folgen lässt und die Reality-Sendung dann nächstes Jahr bis zum Ende durchziehen wird.

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