Michael Schumacher: Künstliches Koma wird beendet

Formel-1-Ikone Michael Schumacher wird Schritt für Schritt auf das Aufwachen vorbereitet

Michael Schumacher, 45, soll aus dem Koma aufwachen.

Der Rekordweltmeister liegt seit seinem Skiunfall am 29. Dezember 2013 in Méribel im künstlichen Koma, seit einigen Stunden kursieren Gerüchte darüber, dass sich sein Zustand langsam verbessert.

Ann-Kathrin Götze

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Ann-Kathrin Götze
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Nun bestätigte Schumachers Managerin Sabine Kehm laut "Focus.de", dass der Sportler aus dem künstlichen Koma geholt werden soll: "Michaels Narkosemittel werden seit kurzem reduziert, um ihn in einen Aufwachprozess zu überführen, der sehr lange dauern kann." Wie schon zuvor betonte sie, dass die Privatsphäre der Angehörigen respektiert werden soll: "Die Familie von Michael Schumacher bittet erneut um Respekt für ihre Privatsphäre, das Arztgeheimnis und darum, die behandelnden Ärzte nicht in ihrer eigentlichen Arbeit zu stören. Gleichzeitig möchte sie sich nochmals ausdrücklich für die weltweite Anteilnahme bedanken."

Die französische Zeitung "L'Équipe'hatte bereits über den Vorgang berichtet und meldete, dass Michael Schumacher geblinzelt hätte. Allerdings lag zu diesem Zeitpunkt keine Bestätigung seitens des Managements vor. Laut "Bild.de" reagiert Schumacher positiv auf die Rückführung der Narkosemittel. Dieser Umstand sei allerdings nicht damit gleichzusetzen, dass der Rennheld ohne Folgeschäden zu sich kommt. Berichte in diese Richtung basieren auf Spekulationen.

Am 8. Januar hatte der zuständige Staatsanwalt Patrick Quincy in einer Pressekonferenz Schumachers Unfall in eigenen Worten beschrieben: "Um 11 Uhr ist Herr Schumacher die Piste in Höhe von 2.700 Metern hinuntergefahren bis zur Gabelung, er folgte der roten Piste, befand sich dann außerhalb der Piste. Er ist ein sehr geübter Skifahrer, war dann aber zwischen drei bis sechs Metern von der Piste abgekommen. Er hat dann sein Gleichgewicht verloren, seine Skier haben sich verfangen, er ist dann auf einen drei Meter unter ihm liegenden und acht Meter entfernten Felsen gefallen." Bei dem Aufprall auf den Felsen splittere der Helm des Sportlers in zwei Teile.

Michael Schumacher liegt derzeit immer noch in der Universitätsklinik in Grenoble.

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