Michael Jackson: Missbrauchsanklage abgelehnt

In den Missbrauchsprozess um Michael Jackson könnte endlich Ruhe einkehren. Das Gericht lehnte die Klage eines vermeintlichen Opfers ab.

Der Choreograf Wade Robson, 32, der Michael Jackson (1958 - 2009) des jahrelangen sexuellen Missbrauchs beschuldigt, wird seine Klage um das Erbe des King of Pop nicht fortführen dürfen. Das berichtete unter anderem das Portal "Page Six". Robson habe zu lange damit gewartet, die gesetzliche Klagefrist einzuhalten, urteilte am Donnerstag ein Richter des Obersten Gerichtshofs. Robsons Klage komme nicht rechtzeitig und werde daher abgelehnt, so das Urteil.

Robson hatte 2013 vor Gericht aufgrund des sexuellen Missbrauchs Anspruch auf das Erbe Jacksons angekündigt. Und das, obwohl er im Jahr 2005 im aufsehenerregenden Prozess um Michael Jackson bestritten hatte, sexuell belästigt worden zu sein und zu Gunsten des King of Pop aussagte.

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Wie "Page Six" weiter berichtet, gaben Robsons Anwälte in der Klage an, Jackson habe ihren Mandanten über einen Zeitraum von sieben Jahren belästigt. Von den Verteidigern des Jackson-Clans wurde dies vehement bestritten. "Herr Robson hat im Gerichtssaal unter Eid geschworen, dass sich Michael ihm gegenüber nie unangemessen verhalten habe", schrieb der Jackson-Anwalt in einer E-Mail.

Robson war fünf Jahre als, als er Michael Jackson kennenlernte. Als Kind habe er mindestens 20 Mal auf Jacksons Anwesen, der Neverland Ranch, übernachtet. Bei den meisten Besuchen habe er im Schlafzimmer des Superstars geschlafen, erzählte er in dem zehn Jahre zurückliegenden Prozess, der mit Jacksons Freispruch endete.

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