Matthias Schweighöfer Jeder lebt sein eigenes Leben 

Matthias Schweighöfer
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Für Schauspieler Matthias Schweighöfer ist das "schnelle Leben" heutzutage der häufigste Trennungsgrund.  

Kommunikationsprobleme sind für Matthias Schweighöfer (31) der Beziehungskiller Nummer Eins. 

Am Montagabend [7. Januar] feierte die neueste Regie-Arbeit des Multitalents ('What A Man') Premiere am Potsdamer Platz in Berlin. In seinem Film 'Schlussmacher' ist Matthias Schweighöfer in der Hauptrolle zu sehen und übernahm außerdem noch die Rolle des Regisseurs und Drehbuchautors. Das Thema der Komödie? Gescheiterte Beziehungen: Der Protagonist Paul (Schweighöfer) arbeitet für eine Trennungsagentur und übernimmt die unangenehme Aufgabe, Leuten die Botschaft zu übermitteln, dass sich ihr Partner von ihnen trennen möchte. 

In einem Interview mit 'Cover Media' verriet der Schauspieler was seiner Meinung nach der häufigste Trennungsgrund in Beziehungen sei: "Absolute Kommunikationsprobleme. Ich glaube wirklich … das schnelle Leben. Es gibt heutzutage keine Abhängigkeiten mehr voneinander. Jeder lebt sein eigenes Leben."

Schweighöfer ist privat zurzeit Single, aber mit Ex-Freundin Ani, mit der er eine Tochter hat, versteht er sich gut. Er selbst sah sich selbst noch mit keiner ähnlichen Situation wie im 'Schlussmacher' konfrontiert, dennoch musste der Star früher auch schlechte Erfahrungen machen: "Ich habe mal erfahren, dass da ein anderer Typ im Rennen ist. Und als ich dann wusste, dass die die ganze Zeit b*****, war die Sache dann auch gegessen", antwortete er auf die Frage, ob mit ihm schon einmal ähnlich 'fies' wie in seinem neuen Film Schluss gemacht wurde. 

Hinter der Kamera herrschte bei den Dreharbeiten mindestens ebenso viel Spaß wie auf der Leinwand und Schweighöfer und der zweite Hauptdarsteller Milan Peschel ('Rubbeldiekatz'), der den von Liebeskummer geplagten Toto spielt, haben bei den Dreharbeiten viele witzige Situationen erlebt. Die beiden sind seit langem eng befreundet und haben sich in vielen Szenen gegenseitig hochgeschaukelt, was zu vielen Szenen führte, die so gar nicht im Drehbuch standen. "Ich musste generell immer sehr über Milan lachen, weil der oft einfach echt lustig aussah. Am meisten musste ich über Milan lachen, als er einen Orangensaft getrunken hatte und ihm ein Stückchen Fruchtfleisch an der Lippe hängengeblieben ist und ich habe ihm gesagt, er soll weiter spielen und ich musste sehr lachen, weil er wirklich die ganze Zeit mit dem Stückchen Orange an der Oberlippe gespielt hat … Das ist leider nicht im Film zu sehen, weil wir ja die ganze Zeit lachen mussten", schmunzelte Matthias Schweighöfer.

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