Matthias Reim: Album und Konzerte verschoben

Matthias Reim muss mit einer Herzmuskelentzündung das Bett hüten. Sein neues Album und die anstehenden Konzerte wurden bereits verschoben.

Abgesehen davon, dass die Gefahren einer Herzmuskelentzündung nicht zu unterschätzen sind, kommt die Erkrankung für Schlagerstar Matthias Reim (57, "Verdammt für alle Zeit") zu einem denkbar ungünstigen Zeitpunkt. In der vergangenen Woche hatte er noch an seinem neuen Album gearbeitet, das am 23. Oktober hätte erscheinen sollen. Die Aufnahmen sind vorerst gestoppt, wie Reims Management mitteilt, das Album ist auf unbestimmte Zeit verschoben.

Open-Air-Konzerte auf 2016 verschoben

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Außerdem wurden sämtliche Konzerte im Herbst abgesagt, darunter die drei Open-Airs in Berlin, Kamenz und Gelsenkirchen, mit denen Reim das 25-jährige Jubiläum seines Hits "Verdammt ich lieb' Dich!" feiern wollte. Die Open-Airs sollen im Sommer 2016 nachgeholt werden. Ersatztermine gibt es bereits für Kamenz (23. Juli 2016) und Berlin (3. September 2016); der Nachholtermin für Gelsenkirchen steht noch nicht fest.

Die Tickets für die verschobenen Events gelten auch für die Ersatztermine, können aber auch an den Vorverkaufsstellen, bei denen sie gekauft wurden, zurückgegeben werden. Der Vorverkauf für die neuen Termine hat bereits begonnen. Vorerst nicht abgesagt wurden Reims Konzerte im Winter in Cottbus (28. Dezember 2015), Zwickau (29. Dezember 2015), Rostock (30. Dezember 2015) und Freiberg (9. Januar 2016).

"Ich wollte mein Publikum nicht enttäuschen"

Reim führt seine Erkrankung darauf zurück, dass er nach einer Leistenbruchoperation im Juli gegen den Rat seiner Ärzte zu früh wieder aufgetreten ist: "Ich habe den Fehler gemacht, gleich nach der Operation wieder auf die Bühne zu springen, ich wollte mein Publikum nicht enttäuschen", erklärt der Sänger in der Mitteilung. Müdigkeit und Schmerzen habe er auf die Nachwirkungen der Operation zurückgeführt.

Am Freitag brach Reim dann zuhause zusammen, im Krankenhaus wurde die Herzmuskelentzündung festgestellt. Dem Sänger wurde strenge Bettruhe verordnet. Wie lange er in der Klinik bleiben muss, wird sich erst nach weiteren Untersuchungen zeigen.

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