Maria Ehrich: Die 20er hätten ihr gefallen

Schauspielerin Maria Ehrich spielt im neuen Film 'Rubinrot' eine Zeitreisende. Wenn sie selbst in ein anderes Jahrzehnt springen könnte, wären das die "Goldenen Zwanziger".

Wenn sie könnte, würde sich Maria Ehrich (20) in die 20er Jahre zurückbeamen.

"Ich fühle mich eigentlich recht wohl hier in dieser Zeit, obwohl es natürlich auch einige Aspekte gibt, die mir nicht gefallen. Ich hätte mir gerne mal die 20er Jahre angeguckt, weil ich glaube, dass mir das sehr gut gefallen hätte vom Lebensgefühl her und Charleston tanzen und, ja, die Goldenen Zwanziger einfach erleben. Das hätte mir bestimmt gefallen", erklärte die Schauspielerin ('Mein Bruder ist ein Hund') im Interview mit 'Tele 5'.

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Der ehemalige Kinderstar drehte gerade den neuen Fantasyfilm 'Rubinrot', in der er die Zeitreisende Gwendolyn Shepherd spielt. Dass sie die Hauptrolle bekommen hat, verdankt die gebürtige Erfurterin ihrer Hartnäckigkeit. "Ich sollte eigentlich für die beste Freundin, für die Leslie vorsprechen", gestand sie. Beim E-Casting, bei der die Darsteller zu Hause eine vorgegebene Szene aus dem Drehbuch aufnehmen und dann an die Produzenten schicken, wollte es Ehrich jedoch wissen. "Das hab ich gemacht, aber da sollte ich wie gesagt für die Leslie vorsprechen und dann habe ich einfach, weil ich dachte, ich passe besser auf Gwen, die andere Szene auch noch hingeschickt und dann haben sie mich weiter für Gwen gecastet", freute sie sich.

Der Dreh zu der Literaturverfilmung war für Ehrich eine ganz neue Erfahrung: "Ich habe Stunts machen dürfen, ich habe verrückte Zeitreisen erleben dürfen. Und das hat sich auch alles so auf den gesamten Dreh übertragen. Und das war für mich schon was ganz Neues und was ganz Besonderes", schwärmte sie, gestand allerdings, dass die Actionszenen schon eine Herausforderung waren: "Ich bin eigentlich ein ziemlicher Angsthase. Aber letztendlich macht man es dann einfach und dann ist es okay und dann macht es auch Spaß."

Trotz ihrer Angst brauchte die Darstellerin nicht viel Vorbereitung: "... vorbereitend habe ich eigentlich nur ein bisschen Sport gemacht, damit ich da nicht hänge wie ein nasser Sack. Aber ich musste mich ja auch wirklich nur durch die Kante ziehen lassen und hinfallen. Und das kann ich eigentlich ganz gut", scherzte Maria Ehrich.

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