Maria Ehrich: "Wir dürfen nicht vergessen!"

Leinwandschönheit Maria Ehrich ist dafür, dass ihr neuer Kurzfilm in Zukunft an Schulen gezeigt wird

Maria Ehrich, 21, will mit "Sie heißt jetzt Lotte!" etwas bewegen.

Der 17-minütige Kurzfilm spielt im Dritten Reich und erzählt die Geschichte der Jüdin Lea (Ehrlich), die ihrer Freundin Maria (Lola Dockhorn) ihr Kind anvertraut, als die ersten Juden in Konzentrationslager deportiert werden. "Der Film schafft es, in nur 17 Minuten die ganze Unmenschlichkeit der damaligen Zeit zu zeigen", erklärte die junge Hauptdarstellerin im Interview mit "bild.de". Genau deswegen unterstützt Maria auch das Bestreben, dass "Sie heißt jetzt Lotte!" in Zukunft in den Schulunterricht eingegliedert wird. "Wir dürfen nicht vergessen", untermauerte die Schöne den Gedanken dahinter. Sie traut ihrer Generation allerdings durchaus zu, dass sich die Gräueltaten von damals nicht mehr wiederholen: "In meiner Generation spielen beispielsweise Herkunft, Religion oder Sexualität keine Rolle. Das ist doch ein guter Anfang", lobte Maria Ehrich.

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Der Film basiert auf der Lebensgeschichte von Charlotte Knobloch, 82,, der ehemaligen Präsidentin des Zentralrats der Juden in Deutschland. Vergangene Woche feierte "Sie heißt jetzt Lotte!" Premiere in Berlin und laut "Jüdische Allgemeine" ist Knobloch mehr als zufrieden mit dem Werk: "Die Geschichte ist authentisch und glaubwürdig." Wie Maria Ehrich ist sie dafür, den Film vor allem der jüngeren Generation zugänglich zu machen: "Deutschland braucht gute Filme. Sie können die Sichtweisen der jungen Menschen verändern."

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