Marc Jacobs 'Dior'-Entscheidung von Psychiater beeinflusst

Marc Jacobs
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Designer Marc Jacobs verriet, dass sein Psychiater ausschlaggebend bei seiner Entscheidung gegen 'Christian Dior' war.

Einen wichtigen Grund, warum Marc Jacobs (49) schließlich nicht zu 'Christian Dior' wollte, gab ihm sein Psychiater.

Der Modestar ist der Kreativchef des Luxus-Labels 'Louis Vuitton'. Als John Galliano (52) bei 'Christian Dior' entlassen wurde, kursierten Gerüchte, dass Jacobs bei dem französischen Modehaus die Nachfolge antreten könnte. Der Designer gab auch zu, dass er mit den Chefs des Labels im Gespräch war, doch die Position ging schließlich an Raf Simons (44). In einem Interview sprach Jacobs nun darüber, welche Gedanken ihn im Zusammenarbeit mit dem 'Dior'-Job beschäftigten: "Ich habe nie davon geträumt, ein Couturier zu sein und ich dachte, dass es ein sehr schwieriger Arbeitsplatz sein würde. Tatsächlich war es mein Psychiater, der mich fragte, wie dieser Job meine Lebensqualität verbessern würde. Ich antwortete ihm, dass es das nicht tun würde. Ich meine, zwei weitere Shows - und auch nach Galliano, was er alles gemacht hat - … Wann hätte ich dann noch mein Leben leben sollen?", erklärte er im Interview mit Fern Malis von '92Y' in der vergangenen Woche in New York.

Weiterhin plauderte der Designer über sein Privatleben und sprach auch über seine gescheiterte Verlobung mit Lorenzo Martone. Die beiden sind mittlerweile gute Freunde, ihre Trennung lief allerdings anders als meist angenommen ab: "Ich brauche sehr viel Aufmerksamkeit … Vielleicht gerät mein Wunsch nach Aufmerksamkeit manchmal ein wenig außer Kontrolle, wenn ich ehrlich bin. [Martone] fragte mich, ob ich ihn heiraten wolle und dann verließ er mich. Jeder denkt, dass ich der böse Junge bin, aber er war es, der einfach seine Meinung geändert hat", verriet er.

Jacobs hatte früher mit Drogenproblemen zu kämpfen und machte einige Entziehungskuren durch, um seine Sucht in den Griff zu bekommen. Jetzt lebt der Amerikaner gesund und gönnt sich nur manchmal das eine oder andere Gläschen: "Ich würde nicht sagen, dass ich immer hundert Prozent nüchtern bleibe. Aber Perfektion ist nicht meine Sache. Ja, manchmal trinke ich ein Glas Wein oder einen Whiskey. Vielleicht habe ich auch mal einen Joint geraucht. Oder andere Dinge, aber meistens bin ich clean", gestand er.

Abschließend sprach der Modeschöpfer über Fashion-Kritiker und gab zu, dass ihn harte Worte über seine Kreationen verletzen. "Ich bin auch nur ein Mensch. Ich bin auch verletzlich. Es gibt nur wenige Journalisten, die ich respektiere … Manchmal finde ich, dass die Kritik nicht gerechtfertigt ist. Konstruktive Kritik akzeptiere ich, aber Dummheit kann ich nicht hinnehmen", schloss Mac Jacobs.

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