Madonna: Provokante Worte gegen Frankreich

Madonna weiß, wie man ein Album verkauft: mit Provokation. Die Worte, die sie nun gegen Frankreich fand, dürften einige Gemüter erregen.

(56, "Rebel Heart") ist derzeit auf allen Kanälen vertreten - immerhin hat sie ein neues Album zu promoten. Wie man es von der medienaffinen Pop-Ikone gewohnt ist, nimmt sie dabei kein Blatt vor den Mund. In einem Interview mit dem französischen Radiosender "Europe 1 Radio" fand sie nun harte Worte gegen Frankreich und zog dabei sogar Nazi-Vergleiche.

"Frankreich war einmal ein Land, das Menschen aller Rassen akzeptiert hat", sagte Madonna. "Es war ein Land, das alle Menschen mit offenen Armen willkommen hieß und Freiheit in jeglicher Form ermutigte - künstlerische Freiheit zum Beispiel." Das sei dem Land komplett abhanden gekommen. "Es fühlt sich wie Nazi-Deutschland an", fügte der Pop-Star hinzu. "Das Ausmaß an Intoleranz ist unheimlich. Es passiert nicht nur in Frankreich, sondern in ganz Europa, aber besonders in Frankreich."

Vor einigen Wochen hatte Madonna noch auf versöhnlichere Art für Toleranz geworben. Nachdem bei dem Anschlag auf die Redaktion des Satire-Blattes "Charlie Hebdo" zwölf Menschen getötet wurden, bekundete sie wie viele andere auf Instagram "Je suis Charlie" und schrieb: "Wir leben in unheimlichen Zeiten. Ignoranz führt zu Intoleranz und Angst. Wir können Dunkelheit nur mit Licht bekämpfen."

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