Madonna: Kritik an Dolce und Gabbana

Erst denken, dann reden - so lautet die Botschaft von Madonna an Dolce und Gabbana bezüglich deren Aussagen zum Thema künstlicher Befruchtung.

Die kürzlich von den Designern Domenico Dolce, 56, und Stefano Gabbana, 52, getroffenen Aussagen bezüglich künstlicher Befruchtung sorgen noch immer für Aufregung. Nach Elton John äußerte sich nun auch Madonna, 56. Auf ihrem Instagram-Account postete die Sängerin ein Bild, das sie mit einem Baby auf dem Schoß beim Foto-Shooting für eine Kampagne des italienischen Modeunternehmens zeigt. Dazu schrieb sie: "Alle Babys haben eine Seele, wie auch immer sie auf die Welt und zu ihren Familien kommen. Eine Seele hat nichts Synthetisches!!! Wie kann man also künstliche Befruchtung und Leihmutterschaften ablehnen?"

Doch der Seitenhieb gegen das homosexuelle Modepärchen, das sich in einem Interview mit der italienischen Zeitung "Panorama" mit den Worten "synthetische Babys" und "gemietete Gebärmutter" klar gegen künstliche Befruchtung und Leihmutterschaften ausgesprochen hatte, geht noch weiter. Jede Seele würde zu uns kommen, um etwas zu lehren, Gottes Finger seien überall im Spiel, deshalb auch in der Technologie, so die Worte von Madonnna. "Wir sind arrogant, wenn wir denken, dass die Menschheit alles alleine macht", lautet ihr Fazit. Deshalb lautet ihr Appell: Erst denken, dann reden.

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