Lindsay Lohan: Heller gefeuert - Holley zurück

Schauspielerin Lindsay Lohan soll ihren Anwalt Mark Heller entlassen und ihre alte Anwältin Shawn Chapman Holley überredet haben, wieder für sie zu arbeiten.

Lindsay Lohan (26) hat genug von ihrem Anwalt Mark Heller.

Die Schauspielerin ('Freaky Friday - Ein voll verrückter Freitag') steckt mal wieder in Schwierigkeiten. Eigentlich sollte der Star seit gestern in einer Entzugsklinik sein - so hatte es der Richter angeordnet -, aber Lohan schaffte es nicht. Laut Berichten wollte die Darstellerin ihre 90-tägige Drogentherapie im Seafield Center in New York ableisten, aber da durfte sie nicht rauchen, also entschied sie sich auf Rat von Heller für das Morningside Recovery in Kalifornien. Aber das hatte nicht die nötige Lizenz. Hellers Umgang mit dem Fall seiner Klientin wurde von Anfang an in Frage gestellt - der Richter beschuldigte den New Yorker, sich nicht richtig mit den kalifornischen Gesetzen auszukennen. Lohan wurde wegen rücksichtslosen Fahrens und Falschaussage in Kalifornien beschuldigt und musste sich dort vor Gericht verantworten. Dass er seiner Klientin nun eine Entzugsklinik empfahl, die gar nicht die nötige Lizenz hatte, war wohl der Tropfen, der das Fass zum Überlaufen brachte. Michael Lohan (52) beschuldigte den Rechtsanwalt, dass er den Fall seiner Tochter nur angenommen hätte, um berühmt zu werden.

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Nun wird Lindsay Lohan angeblich wieder von Shawn Chapman Holley vertreten, die ihre Klientin schon erfolgreich durch einige Prozesse brachte. Allerdings war die Darstellerin nicht einverstanden, dass sich die Anwältin in dem Autounfall-Prozess für einen Deal aussprach, der die Hollywoodschöne für sechs Monate in einer Entzugsklinik gesehen hätte. Lohan trennte sich daraufhin von ihr. Aber das ist nun alles vergessen, wie 'TMZ' berichtete: "Lindsay und ihr Team verbrachten den Donnerstag damit, Holley davon zu überzeugen, wieder an Bord zu kommen. Und wir haben erfahren, dass Holley, die wohl einen Hang zum Masochismus haben muss, einverstanden ist."

Da Lohan ihre Strafe - die 90 Tage im geschlossenen Entzug - nicht angetreten hat, drohten die Staatsanwälte, einen Haftbefehl gegen sie auszustellen. Die erste Aufgabe von Holley war es dann auch, ihnen dies wieder auszureden. "Wir haben erfahren, dass Holley versucht, dass die Staatsanwälte einer anderen Entzugsklinik als Morningside zustimmen, und wenn sie das tun, hat sie versprochen, dass Lindsay auch da sein wird."

Vielleicht schafft sie es und erspart Lindsay Lohan damit unangenehme Konsequenzen.

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