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Lena Dunham "Ich wünschte, ich hätte abgetrieben"


Für viele ist Lena Dunham nun eindeutig zu weit gegangen. In ihrem Podcast beklagte sie sich darüber, noch keine Abtreibung gehabt zu haben.

Eigentlich wollte Lena Dunham (30, "Not That Kind of Girl") nur Frauen unterstützen, die schon mal abtreiben mussten. Doch ihr Versuch scheiterte auf ganzer Linie. In ihrem Podcast "Women of the Hour" erklärte der "Girls"-Star: "Ich hatte noch keine Abtreibung, aber ich wünschte, ich hätte eine gehabt." Eine ziemlich kontroverse Aussage, die - wenig überraschend - für jede Menge Kritik sorgt.

Selbst Dunhams Fans gehen auf die Barrikaden. Auf Twitter manifestierte sich innerhalb kürzester Zeit ein heftiger Shitstorm und auch das Online-Magazin "The Daily Beast" erklärte in einem Artikel "Es reicht, Lena Dunham!".

Spende als Entschuldigung

Nach diesem starken Gegenwind erkannte offenbar auch Dunham, dass ihre eigentliche Intention - Abtreibungen von ihrem negativen Stigma zu befreien - nach hinten losgegangen ist. Auf Instagram postete sie einen langen Entschuldigung-Text: "Ich würde niemals absichtlich die emotionalen und physischen Herausforderungen einer Abtreibung herunterspielen. Mein einziges Ziel ist es, Aufmerksamkeit zu schaffen und die Vorurteile zu minimieren". Außerdem erklärte sie, dass sie zur Wiedergutmachung Geld an Abtreibungs-Fonds spenden will.

SpotOnNews


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