Kristian Kiehling Verwandlung ist wichtig

Kristian Kiehling
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Schauspieler Kristian Kiehling begeistert derzeit als undurchsichtiger, aber charmanter Juri Adam in 'Verbotene Liebe'. Eigentlich hat er aber wenig mit seiner Rolle gemein

Kristian Kiehling (36) hat mit seiner Fernsehrolle als rebellischer Modedesigner wenig gemeinsam.

"Aber genau das macht Spaß", betonte der Schauspieler ('Tsunami') im Interview mit 'in' im Hinblick auf die Unterschiede zwischen sich und Juri Adam, den er in 'Verbotene Liebe' mimt. "Ich habe kein Kriegstrauma, bin kein Macho, bin normalerweise nicht so aggressiv und maskulin." Durch Verwandlungen dieser Art wird sein Beruf erst richtig interessant, erzählte der gebürtige Däne: "Für mich ist die Verwandlung in jeder Rolle wichtig."

Genauso wichtig ist ihm übrigens auch, ein wenig Individualität in seinen TV-Charakter einfließen zu lassen. Das sei allerdings ein "täglicher Kampf", wie Kristian Kiehling jüngst im Gespräch mit 'Teleschau' zugab: "Verstehen Sie mich nicht falsch: Ich bin gerne Teil dieser Soap, auch oder gerade weil es für mich eine Art positiver Kampf bedeutet. Einerseits gegen die Strukturen, die darauf ausgelegt sind, Massenware herzustellen. Andererseits gegen die Routine, die sich irgendwann einschleicht und die Kreativität gefährdet. Also versuche ich, immer wieder Schlupflöcher zu finden und Ideen anzubieten, und ich freue mich, wenn Regisseure und Partner darauf eingehen und mich unterstützen", versuchte der Star zu verdeutlichen.

Wer will, kann Kristian Kiehling und seine Kollegen von 'Verbotene Liebe' montags bis freitags ab 17.50 Uhr in Ersten sehen.

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