Klaus J. Behrendt: Lieber zur Primetime

Der 'Tatort'-Kommissar Klaus J. Behrendt findet es nicht gut, dass seine neue Folge der Krimireihe erst um 22 Uhr läuft

Klaus J. Behrendt (52) sähe seinen 'Tatort' am 15. Dezember lieber schon um 20.15 Uhr.

Da die Folge 'Franziska' zu brutal sei, verbannte das WDR sie ins Spätprogramm - Behrendt ('Jahr des Drachen') steht nicht hinter dem Entschluss: "Ich finde, das ist eine Fehlentscheidung vom Jugendschutz. Man sollte den Zuschauern nicht die Eigenverantwortung absprechen, die Kinder ins Bett zu schicken", meinte der Schauspieler im 'WDR-Check'.

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Der WDR-Intendant Tom Buhrow begründete die Entscheidung des Senders damit, dass unter Zwölfjährige die Handlung, vor allem das "Gesamtbedrohungspotential", möglicherweise nicht verarbeiten könnten.

'Franziska' wird die Abschiedsepisode von Tessa Mittelstaedt (39), die nach zwölfeinhalb Jahren, in denen sie die Assistentin Franziska Lüttgenjohann spielte, das Ermittlerteam um die Kommissare Ballauf (gespielt von Behrendt) und Schenk (gespielt von Dietmar Bär) verlässt. In der Folge wird sie von einem Häftling als Geisel genommen. Mittelstaedt freut sich über den umfangreichen Abschied, wie sie gegenüber 'daserste.de' erklärte: "Der Tatort aus Köln wird für mich immer etwas ganz Besonderes bleiben, und meine Rolle der Franziska ist mir sehr ans Herz gewachsen. Deshalb freut es mich besonders, dass Franziska vor ihrem Ausstieg beim 'Tatort'-Team noch einmal richtig in den Fokus gerückt wird."

Es ist das erste Mal seit 43 Jahren, dass der 'Tatort' aus Jugendschutzgründen nicht auf seinem gewohnten Sendetermin um 20.15 Uhr ausgestrahlt wird, wenn auch zum Leidwesen von Klaus J. Behrendt.

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