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Kino-Familien Stars und ihre Kinder vor der Kamera


Im Schauspielfach Fuß zu fassen, ist eine schwierige Angelegenheit. Als Katalysator sind erfolgreiche Eltern daher recht praktisch.

Äpfel fallen meist nicht weit vom Stamm, auch nicht in der Filmindustrie. In der freien Marktwirtschaft übernimmt der Sohn oder die Tochter oftmals den Betrieb der Eltern, in der Traumfabrik geht es ähnlich zu: Nicht selten standen in der Filmgeschichte schon diverse Stars gemeinsam mit ihren Kindern vor der Kamera und läuteten so große und weniger große Karrieren ein. Das neuste Gerücht: Laut "Bild"-Zeitung werden sowohl Simone Thomalla, 49, als auch Tochter Sophia, 25, in der Film-Biografie über Fotograf Oliver Rath zu sehen sein. Dass derartige Eltern-Kind-Teams funktionieren können, aber nicht müssen, zeigen diese fünf Beispiele.

Til, Lilli, Luna und Emma Schweiger

Bislang unerreicht ist Deutschlands Allzweckwaffe Til Schweiger, 51,: All seine drei Töchter standen bereits gemeinsam mit ihm vor der Kamera, in "Keinohrhasen" und "Zweiohrküken" gab es gar den vierfachen Schweiger. Danach klinkte sich Tochter Lilli, 16, allerdings aus dem Filmgeschäft aus, Emma, 12, und Luna, 18, hingegen hatten Blut geleckt. In der "Tatort"-Reihe aus Hamburg spielt Luna - quelle surprise - die Tochter von Schweiger. Aktuell ist aber wieder Emma der Nachwuchs der Stunde: Im Film "Honig im Kopf" glänzt das Schweiger'sche Nesthäkchen gemeinsam mit ihrem Vater und Dieter Hallervorden.

Will und Jaden Smith

Im Fall von Will Smith, 46, und seinem Sohn Jaden, 16, verlief die gemeinsame Karriere gelinde gesagt recht holprig. Während Jaden bereits 2002 einen kurzen Cameo-Auftritt hatte und vier Jahre später im Drama "Das Streben nach Glück" überzeugen konnte, wurde ihre bislang letzte Kooperation "After Earth" aus dem Jahr 2013 von Kritikern kollektiv in der Luft zerrissen. Die wenig charmante Ehrung für die beiden: Die Goldene Himbeere als das schlechteste Leinwandpaar. Zudem wurde Jaden als schlechtester Schauspieler und Vater Will als schlechtester Nebendarsteller "geehrt".

Donald und Kiefer Sutherland

Weniger ist manchmal mehr. Zwar können sich sowohl Vater Donald, 79, als auch Sohnemann Kiefer Sutherland, 48, inzwischen eine beachtliche Filmografie auf die Fahnen schreiben, zusammen standen sie aber nur zweimal vor der Kamera. 1983 in Kiefer Sutherlands erstem Film überhaupt, "Max Dugans Moneten", sowie 1996 im Gerichts-Drama "Die Jury". Übrigens: Seinen ungewöhnlichen Namen verdankt Kiefer dem ersten Rollenangebot für seinen Vater. Dieser war Regisseur Warren Kiefer 1964 so dankbar, dass er prompt seinen Spross nach ihm benannte.

Cameron, Michael und Kirk Douglas

Dem Douglas-Clan wurde eine besondere Ehre zuteil, die ebenso beeindruckend wie tragisch ist. Im Film "Es bleibt in der Familie" waren mit Cameron, 36, Michael, 70, und Kirk Douglas, 98, gleich drei Generationen der berühmten Schauspiel-Familie zu sehen. Dies war nicht zuletzt dank der unglaublichen Physis von Opa Kirk möglich, der 2003 immerhin schon 86 Jahre alt war. Eine vergleichbar große Karriere, wie sie Vater und Großvater vorzuweisen haben, ist Cameron Douglas allerdings verwehrt geblieben. 2010 wurde er zu fünf Jahren Haft wegen Drogenbesitzes verurteilt, ein Jahr darauf wurde die Strafe gar um fünf weitere Jahre verlängert. Erst 2020 wird er demnach aus dem Gefängnis entlassen - sofern er sich nicht erneut etwas zu Schulden kommen lässt.

Angelina Jolie und ihre sechs Zwerge

Tatsächlich machte Angelina Jolie, 39, bislang nur mit ihrem Töchterchen Vivienne gemeinsame Sache vor der Kamera, in Disneys "Maleficent" nämlich. Doch das könnte sich bald ändern: Wie unlängst die britische Zeitung "Mirror" berichtete, plane die Schauspielerin im kommenden Blockbuster "Cleopatra" gleich alle sechs Racker mitspielen zu lassen. Und damit es im wahrsten Sinne des Wortes ein Familienfilm wird, darf Ehemann Brad Pitt, 51, wohl ebenfalls mit von der Partie sein.

SpotOnNews

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