Kanye West: Musikvideo provoziert mit nackten Promis

Ist das Kunst oder ein Skandal? Kanye West zeigt in seinem neuen Musikvideo zur Single "Famous" zahlreiche Promis nackt.

Kanye West (39, "Yeezus") hat am Freitag in Inglewood, im US-Bundesstaat Kalifornien, das neue Musikvideo zu seiner Single "Famous" vorgestellt. Der Song alleine sorgte schon für Furore, weil West darin gegen Popstar Taylor Swift pöbelt. Doch das Video dürfte für noch viel mehr Diskussionsstoff sorgen. In dem Musik-Clip sind nämlich zahlreiche Promis nackt zu sehen. Amber Rose, Caitlyn Jenner, Kim Kardashian, Anna Wintour, Rihanna, Chris Brown, Taylor Swift, Ray J, Bill Cosby, George W. Bush, Donald Trump und Kanye himself ließen die Hüllen fallen.

Der Verdacht liegt natürlich nahe, dass es sich bei den meisten Promis um Körper-Doubles handelt. So habe dem US-Klatschportal "TMZ" zufolge bereits ein Sprecher von Donald Trump mitteilen lassen, dass es sich in dem Video nicht um den echten Trump handle. West selbst behauptet hingegen, dass alle Promis echt seien. Wer das Video sieht, wird das nur kaum glauben können. Die nackten Berühmtheiten liegen eng nebeneinander schlafend im Bett. Brüste und Hintern werden freizügig gezeigt. Bemerkenswert: ausgerechnet Taylor Swift liegt direkt neben dem Rapper.

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Gemälde als Vorbild für Video-Clip

Inspirieren ließ sich West für sein Skandal-Video von dem US-amerikanischen Künstler Vincent Desiderio. Dessen Gemälde "Sleep" diente Kanye West als Vorlage für seinen "Famous"-Clip. Insgesamt habe die Produktion des Videos im Renaissance-Stil drei Monate gedauert, sagte der Rapper in einem Interview mit "Vanity Fair".

Wer am Freitag bei der Vorstellung des provokanten Clips live vor Ort sein wollte, musste umgerechnet rund 22 Euro hinblättern. Außerdem wurde die Videopremiere von "Famous" auch via Musikstreamingdienst Tidal live ausgestrahlt. Was auch immer man nun von diesen nackten Tatsachen halten will, eines hat Kanye West mit seinem neuen Musikvideo geschafft: die ganze Welt spricht wieder über ihn. Mehr wollte er sicher nicht erreichen.

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