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Joseph Gordon-Levitt Promi-Rummel nervt

Joseph Gordon-Levitt
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Schauspieler Joseph Gordon-Levitt mag die Promikultur überhaupt nicht, weiß aber, dass sie zu seinem Beruf gehört

Joseph Gordon-Levitt (32) findet es nicht so schön, bekannt zu sein.

Der Schauspieler ('Inception') hat sich mittlerweile in Hollywood etabliert, aber die Begleitumstände, die der Ruhm mit sich bringt, mag der Amerikaner überhaupt nicht: "Ich finde, dass eine Menge davon einfach ungesund ist und ich möchte da nicht mitmachen. Gleichzeitig verkauft Hollywood schon seit hundert Jahren auf diese Art seine Filme. Ich mache mich da also zu einem gewissen Grad mitschuldig. Und ist das irgendwie unwirklich? Wahrscheinlich", seufzte der Star im Gespräch mit 'Washington City Paper'. "Habe ich mich daran gewöhnt? Nicht wirklich. Ich habe mich nun besser daran gewöhnt als früher. Ich weiß noch, als ich das erste Mal Interviews für 'Angels - Engel gibt es wirklich' [1994] geben musste und ich habe es wirklich gehasst."

Sein Unbehagen ging auch nicht spurlos an seiner Mutter vorbei, die sah, wie unglücklich Joseph Gordon-Levitt unter dieser medialen Dauerbeobachtung war. Aber letztlich siegte dann doch die Liebe zum Beruf: "Ich habe es so gehasst, dass sich meine Mutter Sorgen machte und mir sagte: 'Du musst das nicht machen. Bist du sicher, dass du es machen willst? Vielleicht sollten wir es lassen. Du kannst im Theater arbeiten. Ich weiß, dass du die Arbeit liebst, aber willst du sie in Filmen und Fernsehen machen, denn das gehört dazu und du scheinst es wirklich nicht zu mögen.' Aber ich liebe Filme. Ich liebe Sets. Und das ist nunmal das, was ich mache."

Demnächst ist der Hollywoodstar in der Komödie 'Don Jon' über einen Mann zu sehen, der süchtig nach Pornos ist - Joseph Gordon-Levitt hat dabei auch zum ersten Mal Regie geführt.

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