Jonathan Rhys Meyers Ich bin ausgeflippt

Jonathan Rhys Meyers
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Schauspieler Jonathan Rhys Meyers gab zu, dass er während seiner betrunkenen Zeiten völlig außer Kontrolle war

Jonathan Rhys Meyers (36) erinnert sich nur mit Unbehagen an seine von Alkohol und Medikamenten geprägte Vergangenheit.

Der Schauspieler ('Die Tudors') hat bereits mehrere Aufenthalte in Suchtkliniken hinter sich und wurde wegen seines Verhaltens von Flügen mit United Airlines verbannt. 2011 kam es sogar zu einer Überdosis und der Star musste ins Krankenhaus gebracht werden. Mittlerweile rührt der Darsteller keinen Tropfen mehr an und kann es gar nicht glauben, was er sich früher alles geleistet hat. "Ich bin ausgeflippt, ich war so wild wie es nur ging", gestand der Frauenschwarm gegenüber der britischen Zeitung 'The Mirror'. "Wenn man wegen seinen Dummheiten auf den Titelseiten der Zeitungen landet, weil man am Flughafen betrunken ist, und sich mit Polizisten anlegt und all solche Sachen. Wenn man dann am nächsten Tag aufwacht, kann man sich an nichts mehr erinnern. Das Verantwortungsbewusstsein verschwindet einfach."

Das Schlimmste sei gewesen, was für Auswirkungen sein unmögliches Verhalten auf seine Lieben hatte. Jonathan Rhys Meyers ist froh, dass er sich auf seine Freunde verlassen kann - sie hätten ihm gezeigt, dass er nicht trinken muss, um ein interessanter Mensch zu sein. Der Hollywoodstar wollte nicht viel über seine Überdosis erzählen - damals hieß es, dass Pillen eine Rolle gespielt haben und es ein Unfall war. "Wenn man älter wird, sieht man all diese dummen Sachen, die man gemacht hat. Das hat Konsequenzen, nicht nur für dich, denn damit wird auch deiner Familie und deinen Freunden wehgetan. Ich war irgendwann an einem Punkt, wo es irgendwie ein abgetrennter Bereich von mir war. Es auf diesem Niveau zu machen, hat schon etwas von Irrsinn. Ich habe das jetzt begriffen und ich sehe die Dinge nun völlig anders. Nun nehme ich nichts mehr. Wenn du erstmal die Entscheidung getroffen hast, nichts mehr zu nehmen, machst du es nicht mehr und hast einfach genug", philosophierte Jonathan Rhys Meyers.

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