Jo Groebel: "Shakespeare ist nichts für Maren Gilzer"

Was passiert mit Maren Gilzer? Sprudeln nach dem Dschungel-Thron jetzt die Job-Angebote? Ein Medienpsychologe glaubt an die Ex-"Glücksrad"-Fee.

Sie war die verdiente Königin: Maren Gilzer, 55, ließ ihre zumeist jüngere Konkurrenz im RTL-Dschungelcamp deutlich hinter sich und räumte den Titel ab. Doch wird der Erfolg ihr auch einen neuen Job besorgen? Der Medienpsychologe Jo Groebel ist sich da im Interview mit der Nachrichtenagentur spot on news eigentlich recht sicher. Bekanntheit sei eine wichtige Währung und die habe Gilzer nun.

Ist Maren Gilzer in ihren Augen eine würdige Dschungel-Königin?

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Jo Groebel: Sicherlich. Sie repräsentiert die Staffel perfekt: eher ruhig, aber nett. Maren ist eben keine Krawallmacherin, sondern eine Sympathie-Trägerin.

Glauben Sie, dass Frau Gilzer ihre Karriere jetzt neu anschieben kann?

Groebel: Klar, der gewonnene Bekanntheitsgrad wird ihr helfen.

In welchem Bereich sehen Sie Frau Gilzer?

Groebel: Zunächst ist es ein Schmarrn, dass sie nur als die "Glücksrad"-Fee gesehen wird. Immerhin hat sie knapp 15 Jahre als Schauspielerin bei "In aller Freundschaft" gearbeitet. Ich denke, dass sie für eine neue Serie im Bereich der Familienunterhaltung jetzt durchaus interessant wäre. Shakespeare wäre nichts, aber das ist auch nicht ihre Ambition - ich kenne Maren.

Könnten Sie sich Frau Gilzer als Werbeträgerin vorstellen?

Groebel: Ja, sehr gut sogar. Zum Beispiel für Pflegeprodukte. Die Werbeindustrie hat sich zuletzt ja ein bisschen vom Jugend-Wahn entkoppelt. Bekanntheit ist einfach eine sehr große und wichtige Währung. Die hat sie nun bekommen.

Wird Sie jetzt bei RTL rumgereicht und Stammgast in Formaten wie "Promi-Wer wird Millionär?" oder "Let's Dance"?

Groebel: Das wäre natürlich der Klassiker. Diesen Weg haben auch Melanie Müller oder Olivia Jones bestritten und machen das auch gut. Ich könnte mir gut vorstellen, dass das auch bei Maren passiert.

Glauben Sie, dass ihr Alter von 55 Jahren dabei hilft, diesen Triumph richtig einzuordnen?

Groebel: Ganz entscheidend ist, dass sie damit völlig gelassen umgeht. Das ist die beste Voraussetzung. Wenn jemand glaubt, dass er morgen in Los Angeles ist, der wird scheitern, übermütig werden und durchdrehen. Ihre Berufserfahrung und ihre Reife werden sie davon abhalten jetzt durchzudrehen.

Fast alle anderen Dschungel-Könige konnten wenig von ihrem Ruhm mit in die Karriere nehmen. Warum ist das so?

Groebel: Es geht ja nicht darum, hinterher die große Karriere zu starten, sondern einfach erfolgreich zu sein. Und das haben schon andere auch geschafft. Jemand, der auch noch weiter gut in See gestochen ist, ist zum Beispiel Peer Kusmagk. Der macht einfach sein Ding weiter mit Restaurant, DJ und Radio. Melanie Müller ist ja auch auf dem Boden geblieben.

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