Jill Gascoine: Alzheimer im Endstadium

Die britische Schauspielerin Jill Gascoine hat Alzheimer. Ihr Ehemann Alfred Molina sprach über die Krankheit und die trostlose Prognose.

Ihr Ehemann hat es bestätigt: Jill Gascoine (79, "Die Sportskanonen") hat Alzheimer. In einem Interview mit der britischen "Radio Times" erklärte (63, "The Da Vinci Code"), dass sich seine Frau bereits in der letzten Phase der Krankheit befinde. In seinen Worten stecken Hilflosigkeit und Verbitterung: "Alzheimer ist eine feige Krankheit. Sie schleicht sich von hinten an und wenn du sie bemerkst, realisierst du vermutlich nicht mehr viel anderes", lautet sein ernüchterndes Resümee.

Zwar sprach Molina nur wenig darüber, wie sich die Krankheit bei Gascoine bemerkbar mache, erklärte aber: "Immer wenn ich meine Autoschlüssel nicht finde, denke ich mir "Oh Gott". Ich muss mich selbst daran erinnern, dass es ein Unterschied ist, ob du deine Autoschlüssel nicht mehr findest, oder ob du nicht mehr weißt, wozu sie überhaupt da sind." Enttäuscht habe ihn aber vor allem die fehlende Heilungschance. Er bezeichnete Alzheimer als "trostlose" Prognose.

Gascoine ist in den 1980er Jahren mit ihrer Rolle in der britischen Serie "Auf die sanfte Tour" berühmt geworden. Danach spielte sie ebenfalls in der Nachfolgeserie "C.A.T.S. Eyes" mit. 1982 heiratete sie den 16 Jahre jüngeren Schauspieler Molina.

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