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Jennifer Lopez 1,15 Millionen Gage für Diktatoren-Konzert

Jennifer Lopez
© CoverMedia
Sängerin Jennifer Lopez bekam offenbar eine außerordentlich hohe Gage für ihren nun scharf kritisierten Auftritt vor dem Präsidenten von Turkmenistan

Jennifer Lopez, 43, verdiente rund 1,15 Millionen Euro mit ihre, Auftritt vor Gurbanguly Berdimuhamedow.

Lopez sang als persönlichen Geburtstagsgruß ein "Happy Birthday Mr. President" für den turkmenischen Machthaber Berdimuhamedow bei einem umstrittenen Konzert in dem zentralasiatischen Staat. Turkmenistan gilt auf Grund der schrecklichen Menschenrechtssituation als eines der Länder mit dem repressivsten Regime der Welt. Der Auftritt von Lopez fand in dem 1,5 Milliarden-Euro-Resort Avaza, einem riesigen Luxuskomplex am Kaspischen Meer, statt. "Ihre private Gage beträgt 1,15 Millionen Euro, nicht verhandelbar, plus Privatjet und ein Hotel für sie und ihre Crew. Alle Ausgaben eingerechnet könnte der Auftritt um die 1,5 Millionen Euro gekostet haben", berichtete ein Insider "Radar Online".

Nach dem Auftritt versuchte die Sprecherin von Lopez am Sonntag den Schaden zu begrenzen, sie gab eine vorsichtig verfasste Erklärung heraus und wollte den Preis des Stars nicht preisgeben. "Hätte Jennifer von den Menschenrechtsproblemen gewusst, hätte sie das Angebot nie angenommen", erklärte die Repräsentantin der Sängerin. Von einer darüber hinaus gehenden Entschuldigung keine Spur.

Die "China National Petroleum Corporation" gewann die Musikerin für die Veranstaltung, die anlässlich des 56. Geburtstages des Diktators Gurbanguly Berdimuhamedow stattfand. Am Ende ihres Auftrittes soll sie liebenswerter Weise der Aufforderung nachgekommen sein, 'Happy Birthday' für den Diktator zu singen. Auch der Manager von Lopez versicherte gegenüber dem Klatschblog "TMZ", dass sie das Konzert in Turkmenistan gab, ohne zu wissen, dass sich Berdimuhamedow im Publikum befand.

IMenschenrechtler kritisieren den Auftritt der Sängerin scharf. "Lopez hat offensichtlich das Recht, ihren Lebensunterhalt mit einem Auftritt für einen Diktator ihrer Wahl und seinen Kumpanen zu verdienen", äußerte sich der Präsident von "Human Rights Watch", Thor Halvorssen, gegenüber "RadarOnline" über die Show von Jennifer Lopez.

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