Jennifer Lawrence: Wie ein Affe im Zoo

Schauspielerin Jennifer Lawrence kommt nicht gut zurecht damit, dass sie so im Mittelpunkt des öffentlichen Interesses steht.

Jennifer Lawrence (22) hat große Schwierigkeiten, mit ihrem Ruhm klarzukommen.

Die Schauspielerin ('Silver Linings') gewann dieses Jahr den Oscar und ist der Star der megaerfolgreichen Filmreihe 'Die Tribute von Panem - The Hunger Games'. Doch es fällt der jungen Amerikanerin nicht leicht, die mediale Aufmerksamkeit gelassen zu sehen: "Ich fühle mich wie ein Affe im Zoo. Ich weiß, dass ich mich ein wenig undankbar anhöre, wenn ich darüber rede, aber ich hatte vor Kurzem einen kleinen Zusammenbruch", gab die Blondine gegenüber 'Vogue' zu. "Wenn ich ein normales 23-jähriges Mädchen wäre und die Polizei anrufen würde, weil fremde Männer auf meinem Rasen übernachten und mir zu Starbucks folgen, würden die Beamten etwas tun. Man muss sich damit abfinden. Ich finde es aber nicht in Ordnung. So einfach ist das. Ich bin ein normales Mädchen und ein menschliches Wesen und ich bin noch nicht so lange dabei, als dass es sich wie meine neue Normalität anfühlt. Ich kann damit nicht meinen Frieden schließen."

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Die Oscar-Preisträgerin verbrachte dieses Jahr einige Zeit in Montreal, um dort ein neues Projekt zu drehen. Dort vermisste sie ihre Familie und ihre Heimat in Kentucky sehr. Die Hollywoodschöne hofft, dass sie sich bald mit ihrem Leben im Rampenlicht abfindet oder dass eine andere Frau die Aufmerksamkeit auf sich zieht: "Ich muss mich einfach noch daran gewöhnen. Ich werde immer noch ein wenig emotional, wenn ich sehe, wie schnell sich alles geändert hat. Deshalb bin ich in letzter Zeit lieber daheim geblieben. Aber ich glaube, wenn eine neue Filmreihe startet und ich bin nicht drin und eine neue Jennifer Lawrence taucht irgendwo auf, dann werde ich in der Lage sein, wieder nach draußen zu gehen."

Auch wenn sie große Schwierigkeiten mit dem Ruhm hat, war es Jennifer Lawrence immer klar, dass sie nicht als Unbekannte durch diese Welt streifen würde - aber es hätte nicht unbedingt etwas mit der Schauspielerei zu tun haben müssen: "Als ich klein war, hatte ich normale Ideen, was ich machen wollte. Ich wollte Mutter und Ärztin werden und in Kentucky leben. Aber ich wusste immer, dass ich berühmt werde. Ehrlich, ich weiß nicht, wie ich das sonst beschreiben soll. Ich lag im Bett und fragte mich, ob ich vielleicht im Lokalfernsehen auftauchen würde. Oder ob ich als Motivationsrednerin arbeiten würde. Das war keine Vision. Aber wenn es passiert, hast du dieses Gefühl tief in dir drin, das dir sagt, dass dies einfach geschehen musste."

In dem Gespräch plauderte die Darstellerin auch über ihre Schulzeit, in der sie nicht unbedingt zu den populärsten Mädchen zählte: "Ich war ein komischer Vogel. Ich wurde nicht gehänselt oder so. Und ich war auch nicht schlauer als andere Kinder. Das war nicht der Grund, warum ich da nicht hineingepasst habe. Ich hatte bloß immer diese Panik. Ich habe die Pausen gehasst. Ich mochte die Schulausflüge nicht. Partys waren für mich der pure Stress", erinnerte sich der Jungstar. Das scheint sich mittlerweile geändert zu haben- auf den zahlreichen Preisverleihungen in diesem Jahr wirkte Jennifer Lawrence eigentlich ganz vergnügt.

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