Jennifer Aniston Adieu Jugendwahn

Jennifer Aniston
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Schauspielerin Jennifer Aniston stellt fest, dass in Hollywood nicht mehr so sehr auf Jugend gesetzt wird - was ihr zugute kommt.

Jennifer Aniston ist ab Donnerstag in der Komödie 'Wir sind die Millers' zu sehen und ihrer Meinung nach wäre die Rolle der Stripperin früher sicher an jemand gegangen, der jünger als sie ist. Diese Änderung weg vom Jugendwahn freut die Hollywoodschöne, wie sie im Interview mit der 'Stuttgarter Zeitung' verriet: "[Dass der Jugendwahn weniger wird] denke ich auf jeden Fall - und merke es auch immer mehr an den Drehbüchern, die mir angeboten werden. Aber ich glaube auch, dass Alter eine Einstellungssache ist. Ob man fünf Jahre jünger oder älter ist, spielt keine Rolle, wenn man sich nicht gehen lässt."

Dennoch sei nicht alles rosig, wie der Star auch berichten konnte: "Die Altersdiskriminierung unserer Gesellschaft bricht sich schon immer noch Bahn. 'Für Ihr Alter sehen Sie ja toll aus!' - solche Sprüche höre ich immer wieder, so als ob ich eigentlich längst abgehalftert in der Ecke sitzen sollte. Dabei spricht doch nichts dagegen, auch noch mit über 40 gerne seinen Körper zu zeigen. Denken Sie an Helen Mirren! Die ist sogar über 60 und noch ein verdammt heißer Feger. Ich hätte jedenfalls mit Anfang 20 noch gar nicht das Zeug dazu gehabt, diese Stripperrolle zu spielen. Wie sagt man doch so schön: Die Jugend ist an die Jugendlichen verschwendet", bekräftigte Jennifer Aniston, die auch gestand, dass sie in jungen Jahren Raubbau an ihrem Körper trieb und erst ab 30 das gesunde Leben zu schätzen gewusst habe.

Beruflich stehen auch Veränderungen an, denn die Darstellerin möchte nach dem Drehen eines Kurzfilms die Regie eines abendfüllenden Films übernehmen. Außerdem plant sie ein Projekt mit ihrem Verlobten Justin Theroux (42, 'Tropic Thunder'): "Justin ist bekanntlich ein toller Drehbuchautor. Gerade erst hat er ein unglaublich gutes Skript fertig, das wir gemeinsam auf die Leinwand bringen werden. Ich freue mich jetzt schon riesig darauf, mit ihm zusammenzuarbeiten. Auf dem Regiestuhl nimmt dabei allerdings erst einmal er Platz", verkündete Aniston ihre Zukunftspläne. Zum Glück wurde die Amerikanerin in dem Interview nicht nach ihrem Kinderwunsch gefragt, denn das bringt ihr Blut zum Kochen, wie sie vor Kurzem in einem Gespräch mit 'ABC News' bekannte: "Irgendetwas über Familien und wenn sie mein Leben mit einem Film vergleichen. 'Wenn ich Kinder bekäme, wie viele wollte ich? Und will ich einen Jungen oder ein Mädchen?' Mir war nicht klar, dass man Bestellungen aufgeben kann. Ich habe wirklich nicht mitbekommen, dass es wie in einem Drive-In ist und dass man mit dieser kleinen elektronischen Stimme reden kann."

Man sollte Jennifer Aniston also lieber nicht auf ihre Familienplanung ansprechen.

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