Jared Leto: Filmpause war hilfreich

Jared Leto glaubt, dass ihm die sechsjährige Pause vom Filmgeschäft geholfen hat, sich voll auf seine Rolle in "Dallas Buyer's Club" zu konzentrieren

Jared Leto, 42, glaubt, dass er durch seine Filmpause zu einem besseren Schauspieler wurde.

Der Darsteller ("American Psycho") konzentrierte sich sechs Jahre lang lieber auf seine Band "30 Seconds to Mars", um dann die Rolle des transsexuellen Rayon in "Dallas Buyer's Club" anzunehmen. "Ich hatte das Gefühl, weggehen zu müssen, um irgendwann wieder etwas zu sagen zu haben", verriet der Star im Gespräch mit "Variety". "Ich habe fast immer nur Independent-Filme gemacht, kleine Filme und die können dir das Herz brechen. Man steckt nicht nur Arbeit hinein, sondern sein ganzes Herz und seine Seele. Und wenn sie dann deinen Erwartungen nicht entsprechen, kann es dein Herz brechen und dir wird die Motivation genommen."

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Aber als Jared Leto das Drehbuch für "Dallas Buyer's Club" las, bei dem Matthew McConaughey (44, "Der Mandant") die Hauptrolle spielt, wusste er, dass dies eine Rolle für ihn war. "Ich sagte mir 'Mach diesen Film und schau, ob es da noch etwas für dich gibt. Wird es wieder eine Sache, die sich nicht lohnt? Wird mir das Herz wieder gebrochen?' Es ist wie eine Beziehung - lass mal schauen, ob ich wieder lieben kann."

Der Amerikaner erinnert sich noch gern an das Vorsprechen, das er mit dem Regisseur Jean-Marc Vallee per Skype führte, da er zu dem Zeitpunkt mit seiner Band in Berlin war: "Ich weiß noch, wie wir verbunden wurden und ich nach einem Lippenstift griff. Ich schminkte mich und ihm fiel die Kinnlade herunter. Ich zog diese dicke Winterjacke aus und hatte darunter einen rosa Flauschpullover, den ich mir über die Schulter zog."

All das hat sich gelohnt - Jared Leto bekam die Rolle nicht nur, er gewann dafür einen Golden Globe als bester Nebendarsteller und wurde am Donnerstag (16. Januar) für einen Oscar nominiert.

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