Jared Leto: Angst vor Verhaftung

Sänger Jared Leto fürchtete, dass die Polizei etwas gegen sein Spontankonzert haben könnte

Jared Leto, 41, hatte Sorge, dass ihn die Polizei beim Londoner Überraschungskonzert mit seiner Band "30 Seconds to Mars" verhaften könnte.

Der Star der Band ("This Is War") ahnte schon, dass "echt gute Chancen" auf eine Verhaftung bestehen würden, als er und seine Jungs ihr Flash-Mob-Konzert planten. Auf Twitter gaben die Musiker bekannt, dass sie in einem kleinen Park mitten in London auftreten würden. Rund 50 Fans eilten zum Treffpunkt und stürmten auf die Band zu, als sie auftauchte.

"Wir wurden nicht eingesperrt", lachte Leto im Gespräch mit dem Magazin "Q". "Ich dachte mir, wir hätten echt gute Chancen, verhaftet zu werden."

Ihr Set bestand aus sechs Songs und es gab einen Moment, in dem Leto die bewundernde Menge bitten musste, ein paar Schritte zurückzutreten. "Es wurde ein bisschen hektisch. Ein totales Menschenknäuel. Wir hatten keine Security oder so", erklärte er.

Kein Wunder also, dass es schwierig war, den Gig zu beenden und den Park zu verlassen. Das Trio, das aus den Brüdern Jared und Shannon Leto, 43, sowie Tomo Milicevic, 33, besteht, tat am Ende so, als wolle es noch einen Song zu spielen, rannte dann aber einfach weg. "Wir mussten ein Weg finden, da rauszukommen. Es war ein blöder Trick, aber wir mussten das tun", kicherte Jared Leto.

Die drei Stars überraschten bereits mit ähnlichen Gigs in New York und Los Angeles, weitere sollen folgen. Dies ist für sie ein Weg, ihren Fans etwas zurückzugeben. "Viele Menschen, auch wir, werden es nie vergessen. Man ist nur einen halben Meter von allen entfernt. Dichter geht's nicht. Offener kann man sich als Performer nicht zeigen", schwärmte Jared Leto.

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