Jane Fonda: Stärker geworden

Die Selbsttötung ihrer Mutter inspirierte den Aktivismus von Hollywoodstar Jane Fonda.

Der Tod ihrer Mutter brachte Jane Fonda (75) dazu, sich für die Opfer von Gewalt und Missbrauch zu engagieren.

Die Oscar-Preisträgerin ('Georgias Gesetz') war erst 12 Jahre alt, als sich ihre Mutter das Leben nahm. Frances Ford Seymour Brokaw befand sich zu dem Zeitpunkt angeblich in ärztlicher Behandlung in einer psychiatrischen Klinik. In einem Interview sprach Fonda über die Tragödie, die sie dazu inspirierte, sich für die Opfer von Gewalt einzusetzen. "Ich habe das miterlebt, was Missbrauch den Menschen antun kann. Meine Mutter wurde als Kind misshandelt und als ich zwölf Jahre alt war, hat sie sich umgebracht und das ist erst der Anfang", erklärte sie den Reportern von 'FOX 411's Pop Tarts'.

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Jane Fonda engagiert sich in einer Stiftung namens One Billion Rising, die sich gegen die Gewalt an Frauen einsetzt. Auch Stars wie Kerry Washington (36, 'Django Unchained') und Thandie Newton (40, 'Retreat') unterstützen die Organisation. Fonda versucht durch ihren Status die Aufmerksamkeit auf das Problem zu lenken und hofft, dass ihr noch viele weitere Prominente folgen werden: "Wir können die Aufmerksamkeit auf die dunklen Winkel, wo das Böse regiert und sich oftmals auf Frauen konzentriert, lenken", sagte Jane Fonda und forderte jeden einzelnen auf mitzuhelfen - ungeachtet der Konsequenzen: "Wenn ein Kind dir erzählt, dass es von einem Übeltäter oder Pädophilen belästigt wurde, dann glaube ihm. Glaube dem Kind und wende dich an die Behörden, auch wenn du dabei eine Person aus deiner Familie beschuldigen musst!"

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