Jamie Foxx: Twitter-Spott für Nationalhymne

Als Ray Charles wurde er zum Super-Star, doch am Samstag konnte Jamie Foxx mit seinen Gesangskünsten nicht überzeugen.

In den USA ist so einiges erlaubt. Die Nationalhymne schlecht zu singen ist allerdings ähnlich verpönt wie die amerikanische Flagge in Brand zu setzen. Was einen erwartet, wenn man sich bei der Interpretation der Hymne etwas kreativ auslebt, muss nun Jamie Foxx (47, "Ray") am eigenen Leib erfahren. Denn seine Gesangseinlage vor dem Boxkampf zwischen Manny Pacquiao und Floyd Mayweather kam bei den Zuschauern gar nicht gut an.

Foxx verpasste dem "Star-Spangled Banner" eine jazzige Note - und erntete dafür reichlich Spott. "Jamie Foxx hat sein Autotune zuhause vergessen", hieß es auf Twitter. "Jamie Foxx singt eine miserable Mariah-Carey-Version", monierte ein anderer User. Immerhin schien der Star eine willkommene Abwechslung zu dem als "Kampf des Jahrhunderts" angepriesenen Sport-Event gewesen zu sein. "Nein, der Kampf war langweilig. Der wahre Kampf fand zwischen Jamie Foxx und der Nationalhymne statt", schrieb ein Twitter-Nutzer.

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Normalerweise erntet Foxx für seine Stimme nur Lorbeeren. Neben seiner Karriere als Hollywood-Schauspieler ist er auch als Soul-Sänger aktiv und hat bisher fünf Studioalben veröffentlicht hat. Für seine Rolle als R&B-Legende Ray Charles (1930-2004) in "Ray" erhielt er den Oscar als bester Hauptdarsteller.

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