Jack Osbourne 'Rolling Stone' soll Einnahmen spenden

Jack Osbourne
© CoverMedia
TV-Star Jack Osbourne hat eine Idee: Das US-Magazin 'Rolling Stone' soll das Geld spenden, das die August-Ausgabe mit dem umstrittenen Titelbild bringt

Jack Osbourne (27) möchte, dass der 'Rolling Stone' mit seinem kontroversen Magazincover Gutes tut.

Das Blatt sorgte für viel Aufsehen, als es Dzhokhar Tsarnaev auf der Titelseite abdruckte. Dem 19-jährigen Tschechen wird vorgeworfen, gemeinsam mit seinem Bruder Tamerlan die Bombenanschläge beim Boston Marathon am 15. April geplant und durchgeführt zu haben; damals wurden drei Menschen getötet und über 260 verletzt. Dzhokhar Tsarnaev plädiert auf nicht schuldig, sein Bruder wurde in einer Schießerei getötet.

Kritiker warfen dem Musik-, Pop- und Politmagazin vor, Terrorismus zu glorifizieren - das Bild mit dem Titel 'The Bomber' ähnelt von der Optik her den Ausgaben mit Bob Dylan und Jim Morrison. Die Macher der Zeitschrift verteidigten ihr Cover, indem sie darauf hinwiesen, das es eben zur Titelgeschichte im Heft passe und es ihre Pflicht sei, über wichtige Ereignisse zu informieren.

Nun meldete sich Jack Osbourne ('Die Osbournes') zu Wort und hatte eine gute Idee: "Genug geredet. Ich fordere den 'Rolling Stone' dazu auf, die gesamten Einnahmen der Boston-Ausgabe zu spenden", twitterte er am Freitag. Doch damit nicht genug: Osbourne startete eine Petition, die unter change.org unterstützt werden kann. Samstagmittag hatten schon knapp 3.600 Menschen mitgemacht.

In seinem Erklärungsschreiben auf der Seite betonte Osbourne zwar, er befürworte die Pressefreiheit. Er schrieb aber auch: "Einen verdächtigen Terroristen auf dem Cover des 'Rolling Stone' zu glorifizieren, ist nicht kontrovers, es ist schlichtweg falsch. Unschuldige Menschen haben durch die Tat dieses Menschen ihr Leben verloren. Es gibt keine Rechtfertigung dafür, ihn auf einem Cover abzudrucken, das sonst für Entertainment-Ikonen bestimmt ist."

Die User, die die Petition unterstützten, stimmten Jack Osbourne zu; einer von ihnen wies daraufhin, dass nicht der Täter des Terroraktes, sondern vielmehr die Opfer auf einem Cover des 'Rolling Stone' verewigt werden sollten.

CoverMedia


Mehr zum Thema


Gala entdecken