Ice Bucket Challenge: Das haben Helene Fischer und Co. erreicht

Die "Ice Bucket Challenge", bei der sich Promis wie Helene Fischer Eiswürfelwasser über den Kopf schütten ließen, hat etwas bewirkt.

Sommer 2014: Damals dominierte die "Ice Bucket Challenge" die Posts auf den Social-Media-Accounts deutscher und internationaler Promis, Sportler und Politiker. Sie alle ließen sich einen Kübel Eiswasser über den Kopf schütten - und spendeten. Mit der Aktion sollte auf die bis dato unheilbare Nervenkrankheit ALS und deren Erforschung aufmerksam gemacht werden. Die amerikanische ALS Association berichtete bereits Ende August 2014, dass mehr als 100 Millionen Dollar an Spenden zusammengekommen seien. Unter den Teilnehmern damals waren unter anderem Schlagerstar Helene Fischer (31, "Atemlos durch die Nacht") und Hollywood-Star Tom Hanks, 60.

Das Gen ist entschlüsselt

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©RTL / Gala

Und nun, zwei Jahre danach, ist klar, dass sich das Ganze tatsächlich gelohnt hat. Mehr als 17 Millionen Teilnehmer erschlotterten die stolze Summe von über 220 Millionen Dollar (umgerechnet etwa 197 Mio. Euro). Dank dieser Spendengelder konnte das ALS-Gen entschlüsselt werden.

In einem Interview mit der "Washington Post" bedankte sich Dr. Landers, Neurologie-Professor an der "University of Massachusetts Medical School", bei allen Beteiligten: "Globale Zusammenarbeit von Wissenschaftlern, die erst durch die Spenden der ALS Ice Bucket Challenge möglich gemacht wurde, führte zu dieser wichtigen Entdeckung", so Dr. Landers. "Es ist ein tolles Beispiel für den Erfolg, der durch die gemeinsame Anstrengung so vieler Menschen erreicht werden kann."

Die Entdeckung des Gens NEK1 dürfte ein wichtiger Schritt hin zu einem besseren Verständnis der Nervenkrankheit ALS sein - und damit schlussendlich zur Entwicklung von Therapiemöglichkeiten beitragen.

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