Hulk Hogan: Neuer Sieg im Sextape-Streit

Auch die nächste Runde im Streit mit "Gawker" geht an Hulk Hogan: Eine Richterin lehnt den Antrag der Seite auf einen neuen Prozess ab.

Die Betreiber der Gossip-Webseite "Gawker" mussten eine weitere Schlappe im Rechtsstreit mit Ex-Wrestler Hulk Hogan (62, "Muppets aus dem All") einstecken. Nachdem das Unternehmen im März für die Veröffentlichung eines Sextapes von Hogan zu einem Schadenersatz von 140 Millionen US-Dollar verurteilt wurde, lehnte nun ein Gericht einen Antrag auf einen neuen Prozess ab.

Sie sehe keinen Grund, das Verfahren neu aufzurollen oder die Höhe der Strafe zu reduzieren, erklärte Richterin Pamela Campbell Berichten zufolge. Die Anwälte von "Gawker" hatten argumentiert, dass die Jury in dem ursprünglichen Prozess emotional beeinflusst gewesen sei. Auch Hogan selbst war bei dem Gerichtstermin am Mittwoch (Ortszeit) anwesend. "Ich versuche nur, einen weiteren Tag hinter mich zu bringen", sagte er der "New York Post" zufolge. "Gawker" steht weiter die Möglichkeit offen, in der nächsten Instanz Berufung einzulegen.

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"Gawker" hatte 2012 Ausschnitte eines Videos veröffentlicht, das Hogan beim Sex mit der damaligen Frau seines früheren Freundes Bubba the Love Sponge zeigte. Das Video war nach Hogans Angaben 2007 ohne dessen Wissen entstanden. Die Veröffentlichung soll ihm große emotionale Schmerzen bereitet haben. In seinem Kampf gegen die Seite bekam Hogan offenbar finanzielle Unterstützung von Paypal-Gründer Peter Thiel, wie vor kurzem bekannt wurde. Der Milliardär hat selbst ein Hühnchen mit "Gawker" zu rupfen: Das Klatsch-Portal outete ihn 2007 als schwul.

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