Helen Hunt Stricken gegen Oscar-Stress

Helen Hunt
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Schauspielerin Helen Hunt lenkt sich mit Handarbeiten von dem Oscar-Rummel ab.

Helen Hunt (49) bastelt für ihre neunjährige Tochter Makena Puppen, um nicht immer an Preisverleihungen zu denken.

Die Schauspielerin ('Besser geht's nicht') ist für ihre Darstellung in 'The Sessions -Wenn Worte berühren' unter anderem als beste Nebendarstellerin für einen Oscar und einen Golden Globe nominiert. Das kann ganz schön stressen, deshalb beruhigt sich die Amerikanerin mit Stricken - auch beim Interview mit der britischen Zeitung 'The Independent' klackerten die Nadeln: "Ich habe keine Kontrolle mehr darüber. Schauen Sie, ich stricke, so schnell ich kann." In dem von den Kritikern begeistert aufgenommenen Drama spielt Helen Hunt eine Sex-Therapeutin, die einem Querschnittsgelähmten dabei hilft, seine Jungfräulichkeit zu verlieren. Dabei musste sich die Darstellerin auch ausziehen, was eine kleine Herausforderung war: "Ich bin auch kein Übermensch und fühle mich ungeschützt, wenn ich mich nackt präsentieren muss. Aber alle Ängste, die ich hatte, waren kleiner als mein Wunsch, im Film dabei zu sein. Meine Vagina war vorher noch nie in einem Film, wenn wir schon darüber reden müssen."

Hunt war in den 90er Jahren mit 'Verrückt nach dir' ein Serienstar und würde auch "sofort" wieder zum Fernsehen zurückkehren, wenn sich die richtige Rolle ergebe. Allerdings möchte sich die Blondine nicht für eine feste Serienrolle verpflichten, denn das würde bedeuten, dass sie keine Zeit mehr für ihre Familie hat: "Dann kann man seine Tochter nicht mehr von der Schule abholen", gab Helen Hunt zu bedenken.

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