Harald Krassnitzer Entspannt dank Therapie

Harald Krassnitzer
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Schauspieler Harald Krassnitzer weiß, wie es sich anfühlt, wenn man nicht entspannen kann

Harald Krassnitzer, 53, ließ nicht zu, dass er zum Workaholic mutiert.

Ab heute wird der TV-Star ("Tatort") in der neuen Serie "Paul Kemp - Alles kein Problem" als Mediator zu sehen sein - seine Figur ist dabei ein echtes Arbeitstier. Im Interview mit der "Bild"-Zeitung gestand Krassnitzer, dass er früher selbst nicht wusste, wie er zwischen "Theateraufführungen und Proben" entspannen soll. Zum Glück aber wählte der Österreicher einen cleveren Weg, um nicht als Workaholic zu enden: "Ich suchte mir einen Psychotherapeuten, legte mich auf die Couch und erzählte ein halbes Jahr lang erst einmal Blödsinn." Solche Sitzungen können sehr intensiv ablaufen - diese Erfahrung machte der Promi auch. "In manchen Momenten ist man auch sehr verzweifelt und heult eine Stunde durch", erinnerte er sich.

Gerade, weil er gelernt hat abzuschalten, kann Harald Krassnitzer seinen Beruf in vollen Zügen genießen. Dabei gefällt ihm besonders, dass es ihm als Schauspieler erlaubt ist, in viele andere Berufe reinzuschnuppern - er spielte unter anderem einen Arzt, einen Winzer, einen Kommissar und jetzt eben einen Mediator. Gegenüber "rp-online.de" schwärmte er: "Es ist spannend, denn mit jedem Beruf öffnen sich neue Welten. Aber das bedeutet natürlich nicht, dass man als Schauspieler automatisch zum Weinkenner, Mediziner oder Kriminalisten wird."

Über seine neue Rolle freut sich der Star auch deswegen, weil Mediation gerade erst im Kommen ist und er dadurch viele neue Geschichten erzählen könne. "Mediatoren haben mit sehr kuriosen Fällen und Konflikten zu tun - das ist mir besonders in der Vorbereitung auf die Rolle aufgefallen", machte Harald Krassnitzer Lust auf die Serie, für die reale Fälle als Drehbuch-Vorlage dienten.

"Paul Kemp - Alles kein Problem" läuft heute Abend (10. Juni) um 20.15 Uhr in der ARD.

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