Hannes Jaenicke: Im Sondereinsatz nach Löwe Cecils Tod

Schauspieler Hannes Jaenicke macht sich erneut für Wildtiere stark - diesmal geht es um den Löwen Cecil, der 2015 abgeschossen wurde.

Hannes Jaenicke (56, "Allein unter...") kämpft abermals für Wildtiere. Diesmal geht es aber nicht um eine weitere Folge der beliebten "Im Einsatz für..."-Reihe (ZDF), es geht um eine Gesetzesänderung in der Schweiz, die Vorbild für viele andere Länder, darunter auch Deutschland, sein könnte: Der "Trophäenjagd" soll ein Riegel vorgeschoben werden.

Auslöser dafür war der Abschuss des streng geschützten, männlichen Symbol-Löwen Cecile im Sommer 2015 in Simbabwe durch einen US-amerikanischen Zahnarzt, der eine Welle der Empörung lostrat. Auch Stars wie Arnold Schwarzenegger, 68, twitterten damals: "Große Katzen zu schützen, ist auch mutig. Hört auf, sie zu töten! Ich mach mit #5forBigCats".

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Da die Trophäenjagd auf gefährdete Tierarten weit verbreitet ist und auch strenge Artenschutzmaßnahmen in diesem Bereich kaum greifen, gibt es im Schweizer Parlament nun eine Gemeinschaftsinitiative von OceanCare und vielen Partnerorganisationen für ein Einfuhrverbot von Trophäen solch gefährdeter Arten wie Eisbären, Elefanten, Primaten, Großkatzen etc.

Hannes Jaenicke erklärt es so

In einem kurzen Videoclip, der auch auf Youtube zu sehen ist, erklärt Schauspieler Hannes Jaenicke die Gründe, die für ein klares "Nein zur Trophäenjagd" sowie die Unterstützung der Gesetzesinitiative in der Schweiz sprechen.

Im Interview zur Aktion sagt der Schauspieler, der teilweise in den USA lebt, außerdem, dass die Großwildjagd kein spezifisch amerikanisches Phänomen sei: "Cecil war ein besonders spektakulärer Fall - aber nur einer von vielen. Und wenn Sie beobachten, wer zur Großwildjagd nach Namibia fliegt, werden Sie feststellen, dass viele Deutsche und Österreicher in Windhoek aus dem Flugzeug steigen. Die wollen nur eines - den Thrill der Jagd. Und dann, als Beweis für ihr Heldentum, die Trophäe - zuhause als Bettvorleger oder als ausgestopftes Souvenir."

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