Guido Westerwelle: Das Grabkreuz ist ausgetauscht

Guido Westerwelle ist auf dem Melaten-Friedhof in Köln beigesetzt worden. Eine kleine Panne überschattete kurzzeitig die Zeremonie.

Mit einer bewegenden Trauerfeier in der St. Aposteln-Kirche in Köln nahmen am Samstagvormittag Familie, Freunde und berufliche Weggefährten Abschied von Guido Westerwelle. Der Politiker war Mitte März seiner Krebs-Erkrankung erlegen. Im Anschluss an den Trauergottesdienst fand die Beerdigung unter Ausschluss der Öffentlichkeit auf dem Melaten-Friedhof im Stadtteil Köln-Braunsfeld statt. Alles sehr würdevoll und persönlich. Einzig ein Fehler auf dem Grabkreuz störte. Der fiel aber schnell auf und wurde auch sofort ausgebessert, wie der Kölner "Express" meldet.

"Auf dem Grabkreuz von Guido Westerwelle war das Geburtsjahr mit 1967 angegeben statt mit 1961", heißt es zum Fehler. Die Tageszeitung hatte zudem bei Bestatter Christoph Kuckelkorn nachgefragt: "Nach einer Stunde ist uns der peinliche Schreibfehler aufgefallen. Wir haben ihn gleich korrigiert." Dafür sei er persönlich zum Friedhof gefahren.

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Guido Westerwelle starb mit 54 Jahren

Im Juni 2014 hatte Guido Westerwelle eher zufällig von der Leukämie-Erkrankung erfahren. Von da an hatte er sich auf den Überlebenskampf konzentriert. Am 18. März starb er im Alter von 54 Jahren "in der Kölner Universitätsklinik an den Folgen seiner Leukämiebehandlung", wie damals auf der Homepage seiner Stiftung bekanntgegeben worden war.

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